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Saurer-Imperium mit Wurzeln in St. Georgen

Die Saurer AG ist heute eine der grössten Textilmaschinenherstellerin weltweit. Die Wurzeln des Unternehmens liegen in St. Georgen. Gründer Franz Saurer war ein Angestellter von Michael Weniger.

St. Gallen. Nicht nur für das Historische Lexikon der Schweiz ist die Saurer AG eine der bedeutendsten Maschinenfabriken der Schweiz. Mit ihrem Umsatz von rund 2 Mia. Franken und den fast 9000 Beschäftigten ist sie eine der grössten Textilmaschinenherstellerin der Welt. Zu Recht wird der Saurer-Konzern mit Arbon in Verbindung gebracht. Doch nicht viele wissen, dass die Wurzeln in in St. Gallen, genauer in St. Georgen liegen. Am Anfang des erfolgreichen Saurer-Konzerns stand Franz Saurer. Im heutigen Baden-Württemberg aufgewachsen, zog er in jungen Jahren in die Schweiz. Um 1830 fand er in der Maschinenwerkstätte von Michael Weniger in St. Georgen eine Anstellung als Giesser. 1853 eröffnete Franz Saurer an der St. Georgen-Strasse 203–205 seine eigene Giesserei. Nach dem Tod der ersten Ehefrau heiratete er 1862 Maria Paulina Theresia Stoffel, die Universalerbin von Franz Xaver Stoffel, der in Arbon eine mechanische Werkstätte für Bau und Reparaturen von Jacquard-Apparaten für Webstühle aufgebaut hatte. Franz Saurer verlegte 1863 sein Geschäft nach Arbon, das nun «Mechanische Werkstätte & Eisengiesserei Franz Saurer-Stoffel» hiess. Er starb 1882. Zuvor waren seine Söhne ins Strickmaschinen-Geschäft eingestiegen.

Die ersten Lastwagen wurden von der nun «F. Saurer & Söhne» genannten Firma 1903 gebaut. Die Nutzfahrzeugproduktion gab das Unternehmen 1982 auf, das Webmaschinengeschäft 1986. Seit den 1990er-Jahren konzentriert sich die Saurer AG auf den Bau von Textilmaschinen. Sie stellt aber auch Antriebssysteme für die Fahrzeugindustrie her. 2006 wurde das Unternehmen vom Technologiekonzern OC Oerlikon übernommen. (dsc)

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