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Satzerfolg gegen Schaffhausen

Am Sonntag konnte Volley Toggenburg völlig unerwartet den zweiten Satzerfolg in dieser Saison feiern. Die Wattwilerinnen setzten den klaren Favoriten in zwei Sätzen arg unter Druck, konnten aber in der Folge das Niveau nicht über die ganze Spieldauer halten.
Mit viel Kampf und spektakulären Verteidigungsaktionen kamen die Wattwilerinnen immer wieder zu schönen Punkten. (Bild: Reinhard Kolb)

Mit viel Kampf und spektakulären Verteidigungsaktionen kamen die Wattwilerinnen immer wieder zu schönen Punkten. (Bild: Reinhard Kolb)

VOLLEYBALL. Die Vorzeichen des Spiels für Volley Toggenburg waren denkbar schlecht. Nachdem sich im Mittwochspiel Miriam Reiser eine schwere Knieverletzung (Kreuz- und Innenbandriss plus Meniskus) zugezogen hatte, standen dem Trainer nur noch sieben einigermassen fitte Spielerinnen zur Verfügung.

Überraschend gewonnen

Doch diese Spielerinnen zeigten während der ersten beiden Sätzen eindrücklich, welche Fortschritte sie trotz der Niederlagenserie in der höchsten Liga der Schweiz gemacht haben. Gegen die Schaffhauser Multikulti-Truppe mit acht Ausländerinnen aus sieben Nationen spielten die jungen Toggenburgerinnen wacker mit. Mit viel Kampf und spektakulären Verteidigungsaktionen kamen die Wattwilerinnen immer wieder zu schönen Punkten. Beim Stande von 17:17 Punkten war im ersten Satz noch jeder Ausgang möglich. Die ehemalige Toggenburg-Spielerin Anja Lutz musste dann bei 17:19 der Russin Ripnaya Platz machen. Doch auch dieser Wechsel brachte Schaffhausen nicht zurück auf die Siegerstrasse: Toggenburg agierte beeindruckend abgeklärt und gewann den ersten Durchgang so völlig überraschend mit 25:21 Punkten. Ausgelassen wurde der zweite Satzgewinn in dieser Saison gefeiert.

Eingeschränkte Möglichkeiten

Bei Schaffhausen flatterten auch im zweiten Satz die Nerven. Bei Volley Toggenburg standen sieben Schweizerinnen auf dem Feld, die sich gegen fünf Ausländerinnen plus Zuspielerin Widmer und Aussenangreiferin Zaugg tapfer wehrten. Immer wieder versuchte Widmer ihre Angreiferinnen über die rechte Netzseite zu lancieren, weil dort mit Betz und Brogli zwei eher klein gewachsene Spielerinnen auf Wattwiler Seite am Block standen. Die grossgewachsenen Mittespielerinnen Holaskova und Rydvalova verbuchten so einige schöne Punkte. Wer aber wirklich den Unterschied in dieser Begegnung machte, war die starke Chinesin Cao Yiting. Die Schaffhauser Topscorerin spielte aus dem Hinterfeld und auch vorne am Netz sehr stabil und versenkte Mal für Mal ihre wuchtigen Angriffe im Toggenburger Feld. Bis zum Stande von 15:17 hielt das Heimteam im zweiten Satz noch mit. Doch einmal in Führung, spielte Schaffhausen konstant durch und gewann so den Satz mit 20:25 Punkten. Die weitere Geschichte des Spiels ist schnell erzählt. Schaffhausen dominierte in der Folge die Begegnung mit starken Services und Blockaktionen. Volley Toggenburg versuchte zwar über den Kampf ins Spiel zurück zu finden.

Doch unter Druck summierten sich die Eigenfehler. Wegen des knappen Kaders waren auch keine Wechsel möglich, die dem Team vielleicht weitere Impulse hätten bringen können. Schaffhausen nutzte die Schwächen auf Toggenburger Seite konsequent aus und sicherte sich so den dritten Vollerfolg in den Playouts. Damit kam es an der Spitze zum Zusammenschluss. Cheseaux scheint in dieser Runde den Tritt nicht zu finden und verlor auch die zweite Begegnung gegen Luzern klar. Damit haben die Innerschweizerinnen mit zwölf Punkten die Führung übernommen. Dahinter liegen Schaffhausen und Cheseaux punktgleich mit neun Zählern. Toggenburg konnte zwar den zweiten Satzgewinn feiern, hat aber immer noch keine Punkte auf dem Konto.

Heimspiel am Mittwoch

An diesem Mittwoch tritt Volley Toggenburg zu Hause gegen Volley Top Luzern an. Die Innerschweizerinnen überzeugten bis jetzt in der Playout-Runde und gingen nur im Auswärtsspiel gegen Schaffhausen mit einer 3:2- Niederlage vom Platz. Um 20.15 Uhr startet die Begegnung wie immer in der Rietsteinhalle. (pd)

Matchprotokoll: Volley Toggenburg – VC Kanti Schaffhausen 1:3 (25:21, 20:25, 25:12, 25:10) 220 Zuschauer. – Schiedsrichter: Dominik Zindel, Matthias Becker. Volley Toggenburg: Leslie Betz, Miriam Reiser, Nora Terinieri, Marina Schneider, Jasmine Fiechter, Stefania Sommer, Vivian Guyer, Melanie Brogli, Isabelle Reiser. Coach: Marcel Erni. Spieldauer: 96 Minuten (26, 24, 18, 19). Bei Volley Toggenburg fehlten Valeria Fedosova und Miriam Reiser wegen Knieverletzungen. Nächstes Spiel: NLA: Mittwoch, 9. März, 20.15 Uhr Toggenburg – Volley Top Luzern, Rietstein-Turnhalle www.volleytoggenburg.ch

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