Sanierung

Rechtzeitig auf den Dreikönigstag: Haus «Dreikönig» in Oberegg in neuem Glanz

Rechtzeitig auf den am 6. Januar gefeierten Dreikönigstag erstrahlt das markante Gasthaus «Dreikönig» in neuem Glanz. Die Hauptfassade mit den drei Wappenbildern und den Ornamenten wurde vor Jahresende sorgfältig aufgefrischt.

Peter Eggenberger
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Das Schild mit den heiligen drei Königen und das von den Rhodswappen von Oberegg (links) und vom Hirschberg flankierte Bezirkswappen auf der aufgefrischten Hauptfassade der Wirtschaft «Dreikönig» sorgen gemeinsam mit ornamentalen Verzierungen für Farbe im Ortszentrum.

Das Schild mit den heiligen drei Königen und das von den Rhodswappen von Oberegg (links) und vom Hirschberg flankierte Bezirkswappen auf der aufgefrischten Hauptfassade der Wirtschaft «Dreikönig» sorgen gemeinsam mit ornamentalen Verzierungen für Farbe im Ortszentrum.

Bild: PE

Bis Mitte der 1990er-Jahre wurde die Oberegger Dorfwirtschaft Dreikönig während rund 35 Jahren von Albert und Maria Ulmann-Klee geführt. Nach der Übernahme durch Pächter erfolgte 2007 die Schliessung. Immer wieder wurde für das Haus neues Leben gewünscht, zumal das erhaltenswerte Gebäude im von Rainald Fischer verfassten Buch «Die Kunstdenkmäler des Kantons Appenzell Innerrhoden» ausführlich gewürdigt wird. 2019 erfolgte im Auftrag der Genossenschaft Betreutes Wohnen der Aufbruch zu neuen Ufern.

Nach dem Abbruch der früher als Stallungen und Lagerräume dienenden Gebäudeteile auf der Hinterseite der Wirtschaft entstand ein rustikaler Neubau, der zwölf behindertengerechte, durch einen Lift erschlossene Wohneinheiten sowie eine Tiefgarage umfasst. Ein Teil der Wohnungen ist mittlerweile bereits bezogen worden.

Reaktivierung als Treffpunkt

Integriert in das Bauvorhaben wurde das Gasthaus Dreikönig, dessen heimelige Stuben künftig sowohl den Bewohnern der Neuüberbauung als auch der Bevölkerung als Treffpunkt zur Verfügung stehen werden. Nach einem entsprechenden Probelauf führten die Covid-19-Einschränkungen zur Schliessung. «Wir suchen jetzt einen Pächter für die Gaststätte, um sie der ­Öffentlichkeit baldmöglichst wieder zugänglich zu machen», sagt Vreni Ulmann, Verwaltungsratsmitglied der Genossenschaft.