Samariter Ebnat-Kappel auf Reisen

Am Sonntag traf sich eine Schar auf dem Bahnhof zur Vereinsreise der Samariter Ebnat-Kappel. Mit dem Zug fuhren wir durch die sommerliche Gegend in Richtung Kreuzlingen. Bei wunderbarem Wetter schlenderten wir von Tägerwilen zum Bootssteg nach Gottlieben.

Fredi Hildebrand
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Am Sonntag traf sich eine Schar auf dem Bahnhof zur Vereinsreise der Samariter Ebnat-Kappel.

Mit dem Zug fuhren wir durch die sommerliche Gegend in Richtung Kreuzlingen. Bei wunderbarem Wetter schlenderten wir von Tägerwilen zum Bootssteg nach Gottlieben. Unterwegs bestand sogar die Möglichkeit, sich mit feinen Gottlieber Hüppen einzudecken. Die Schifffahrt konnten wir so richtig geniessen und die Kameradschaft pflegen. Mehrmals dockten wir an deutschen und dann wieder an Schweizer Stellen an. Spannend wurde es jeweils, wenn das Dach eingezogen wurde. Bei zwei Brücken wurde es dann schon ziemlich knapp, der Wasserstand erlaubte es jedoch, dass unser Schiff bis nach Schaffhausen fahren konnte. Dort lernten wir den Rheinfall etwas näher kennen. So gab es anscheinend früher einmal einige Überlegungen, den Rheinfall zu sprengen, wohl um die Hürde der Höhendifferenz zu umgehen. Zum Glück gelang diese Tat nicht. Spannend wurde es dann: Zu welchem Kanton gehört denn der Rheinfall? Auch diese Frage war nicht immer einfach zu klären. Einige Male bekämpften sich die Zürcher und die Schaffhauser, bis sie zur heutigen Lösung kamen: Er gehört je zur Hälfte den besagten Kantonen. Ganz wilde Kerle haben es anscheinend schon versucht, mit einem Kanu über den Rheinfall zu fahren, was nicht allen gelang, so dass vielleicht die Samariter wieder zum Einsatz gekommen wären.

So konnten wir mit unserem kleinen Kutter so nahe heranfahren, dass schon einige Personen leicht nass wurden. Langsam aber sicher zogen wir dann wieder Richtung Bahnhof, wo immer mehr Teilnehmer unserer Truppe zusammenfanden. Auf dem Rückweg bestaunten wir die schöne, weite Gegend, aber auch die aufsteigenden, bedrohlichen Wolkentürme. Was diese wohl bedeuten? Die Antworten hörten wir später in den Nachrichten. Wir waren froh, dass wir bei herrlichem Wetter unsere Vereinsreise so geniessen durften.