Saisonstart im Schwimmbad Ebnat-Kappel

Das Schwimmbad Ebnat-Kappel hat seine Türen seit letztem Samstag, 2. Mai, geöffnet. Nach dem verregneten Start in die Badesaison hofft das Baditeam auf einen sonnigen und warmen Sommer. Das Badi-Restaurant wird neu durch die Politische Gemeinde geführt.

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Das neue Ebnat-Kappler Baditeam: (v.l.) Sandra Marti, Dominik Rufer, Silvio Schambron, Gerd Hamann. (Bild: pd)

Das neue Ebnat-Kappler Baditeam: (v.l.) Sandra Marti, Dominik Rufer, Silvio Schambron, Gerd Hamann. (Bild: pd)

Das Schwimmbad Ebnat-Kappel hat seine Türen seit letztem Samstag, 2. Mai, geöffnet. Nach dem verregneten Start in die Badesaison hofft das Baditeam auf einen sonnigen und warmen Sommer. Das Badi-Restaurant wird neu durch die Politische Gemeinde geführt. Mit Silvio Schambron, gelernter Bäcker/Konditor, konnte ein kompetenter Leiter für das Restaurant gefunden werden. Er wird seine Gäste mit verschiedenen Snacks, Süssem und diversen Mittagessen verwöhnen. Die neue Solaranlage für die Warmwasseraufbereitung ist montiert und in Betrieb. So ist das Badevergnügen bei angenehmen Wassertemperaturen während der ganzen Saison gewährleistet.

Badeordnung überarbeitet

Im Zusammenhang mit der Übernahme des Schwimmbades durch die Politische Gemeinde musste die Badeordnung überarbeitet werden. Pünktlich auf die neue Badesaison hin hat der Gemeinderat die überarbeitete Badeordnung an der letzten Sitzung genehmigt. Sie kann auf der Homepage der Gemeinde Ebnat-Kappel unter www.ebnat-kappel.ch heruntergeladen werden.

Das Schwimmbad ist während der Vor- und Nachsaison, das heisst seit letztem Samstag bis 31. Mai und ab 10. August bis 6. September jeweils von 9.30 Uhr bis 19 Uhr geöffnet. In der Hauptsaison kann das Schwimmbad von 9 bis 20 Uhr benützt werden. Die Eintrittspreise haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. Abonnemente, 11er-Karten und Einzeleintritte können ab sofort an der Kasse des Schwimmbades bezogen werden.

Erschliessung Alpen

Die Wald- und Alpenkommission hat für die Jahre 2015 und 2016 verschiedene Arbeiten in den Bereichen Erschliessung Alpen, Wasserversorgung und Wegebau vorgesehen. Gestützt auf das Ergebnis des Submissionsverfahrens hat der Gemeinderat Arbeiten für folgende Alpen in Auftrag gegeben: Oberer Hüttenbühl, Tüfental, Obere Bächen, Nageldach und Hochschwand.

Neue Leistungsvereinbarung

Durch die Übernahme der Wasserkorporation Gieselbach-Brandholz durch die Wasserversorgung Krummenau musste eine neue Leistungsvereinbarung abgeschlossen werden. In Zusammenarbeit mit dem Präsidenten der Wasserversorgung Krummenau, Dölf Breitenmoser, wurde die Leistungsvereinbarung ausgearbeitet. Als Grundlage diente die bestehende Leistungsvereinbarung mit der Dorfkorporation Ebnat-Kappel. Die Vereinbarung wurde vom Gemeinderat genehmigt und tritt rückwirkend auf 1. Januar 2015 in Kraft.

Sanierung Schiessanlage

Im Voranschlag 2015 der Gemeinde Ebnat-Kappel sind 200 000 Franken für die Sanierung der Schiessanlage Hüsliberg vorgesehen. Der Gemeinderat hat folgende Arbeiten in Auftrag gegeben:

Die Entsorgungsarbeiten werden an die Firma Eberhard Recycling AG, Rümlang, vergeben. Die Baggerarbeiten werden vom Grundeigentümer Ueli Roth, Ebnat-Kappel, ausgeführt. Das Projekt wird von Dr. A. J. Zingg, Hydrogeologie und Geotechnik, Jona, begleitet. Die Arbeiten werden in den nächsten Wochen in Angriff genommen.

Beitrag an Kino Passerelle

Seit dem Jahr 1990 gibt es das erste Genossenschaftskino der Schweiz in Wattwil und ist somit als wichtige Institution nicht mehr vom kulturellen Leben der Region wegzudenken. Damit die Existenz des Kinos für die Zukunft gesichert ist, muss das Kino in die Infrastruktur investieren. Der Gemeinderat unterstützt den geplanten Umbau des Kinos Passerelle mit einem finanziellen Beitrag von 5000 Franken. Vor allem soll die Bestuhlung im Saal 1 erneuert werden. Der Umbau des Kinos soll im Herbst 2015 beginnen.

Schulzimmer im Grünen

An der Sitzung vom 30. April hat der Gemeinderat das Projekt Schulzimmer im Grünen bewilligt. Grund zur Lancierung des Projektes gab der Wunsch von Anstössern, den bestehenden Parkweiher an der Grenze des Schulareals Wier aus baulichen Gründen aufzuheben.

Das betreffende Kleingewässer stellt ein Laichgewässer von mindestens zwei Amphibienarten dar. Deshalb ist es ein Lebensraum gemäss Art. 98 des kantonalen Baugesetzes. Eine Möglichkeit für die Schaffung eines neu zu erstellenden Kleingewässers musste im Sinne eines Realersatzes gesucht werden. Eine Möglichkeit ergab sich am Siedlungsrand in der gemeindeeigenen Parzelle Nr. 348 in ca. zweihundert Metern nordöstlicher Distanz von den Schulhäusern Wier. Die Parzelle Nr. 349 kann ebenfalls ins Projekt einbezogen werden.

Weil bei der Oberstufe Wier Bedarf für ein nahe beim Schulareal liegendes Schulzimmer in freier Natur vorhanden ist, entstand die Idee, ein «Schulzimmer im Grünen» zu schaffen. Im Voranschlag 2015 sind 50 000 Franken für das Projekt «Schulzimmer im Grünen» vorgesehen. Es ist für die Schülerinnen und Schüler sehr wichtig, auch Schulstunden ausserhalb des Schulzimmers zu verbringen. Allerdings steht nicht zu viel Unterrichtszeit für Verschiebungen ins Freie zur Verfügung. Das geplante Schulzimmer im Grünen in unmittelbarer Nachbarschaft zum Schulareal der Oberstufe Wier kann innerhalb von wenigen Minuten erreicht werden.

Ebenso bietet das Projekt dem Alters- und Pflegeheim, da es mit den Grünanlagen an das Projekt angrenzt, eine Chance für einen erweiterten Erholungsraum für Heimbewohnerinnen und Heimbewohner.

Die Projektziele sind:

• Schaffung eines in die Landschaft integrierten, gut zugänglichen Schulzimmers im Grünen als Chance für die Umweltsensibilisierung von Jugendlichen und Erwachsenen

• Erweiterung des Erlebnis- und Erholungsraumes für die Bewohner und Bewohnerinnen der Alters- und Pflegeheime Ebnat-Kappel und für die Allgemeinheit

• Im Sinne eines Realersatzes für die Aufhebung eines Weihers im Schulareal Wier, Anlage eines geeigneten Laichgewässers

• Förderung der Biodiversität durch Schaffung von Kleinlebensräumen, auch von seltenen Tier- und Pflanzenarten

• Erhöhung der Landschaftsästhetik durch Massnahmen wie Bachöffnungen, Anlage von Kleingewässern und Anpflanzungen. Der Baubeginn ist auf Winter 2015/2016 geplant. Vorgängig muss noch ein Teilzonenplan für dieses Gebiet erstellt werden. Die öffentliche Planauflage erfolgt voraussichtlich im Sommer 2015.

Neues Informationssystem

Informationen aus dem Grundbuch der Gemeinde Ebnat-Kappel sind für berechtigte Benutzer ab sofort über das webbasierte Auskunftsportal Terravis zugänglich. Dies vereinfacht die Abläufe sowohl bei Kundinnen und Kunden als auch bei den Grundbuchämtern.

Über das Auskunftsportal Terravis können berechtigte Benutzer Informationen des Grundbuchs und der amtlichen Vermessung schweizweit elektronisch abrufen. Die Abfragen sind kostenpflichtig. Insbesondere für Banken, Pensionskassen und Versicherungen im Hypothekargeschäft stellt die elektronische Auskunft eine massive Vereinfachung gegenüber dem bisherigen Grundbuchauszug dar. In Zukunft soll die Plattform auch den elektronischen Geschäftsverkehr zwischen Grundbuchämtern, Banken und Notaren ermöglichen.

Das gesamtschweizerische Grundstückinformationssystem Terravis wurde im Auftrag des Bundesamtes für Justiz und in enger Zusammenarbeit mit der Bankenwirtschaft, den Kantonen und den Grundbuchämtern durch SIX Terravis AG realisiert. Es handelt sich beim Auskunftsportal nicht um ein öffentliches Portal. Zugang erhält nur, wer gemäss den gesetzlichen Bestimmungen dazu berechtigt ist, von den Grundbuchämtern zugelassen wird und mit SIX Terravis AG einen Nutzungsvertrag abschliesst.

Die Datengrundlage für Terravis bildet das elektronische Grundbuch. Die Führung des Grundbuchs ist eine Bundesaufgabe, welche durch die Kantone vollzogen wird. Der Kanton St. Gallen hat diese Aufgabe den Gemeinden übertragen. Im Kanton St. Gallen werden 92 Grundbuchkreise durch 70 Grundbuchämter geführt. (pd)

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