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SAISONENDE: Schwarze Zahlen trotz grüner Hänge

Grüne Weihnachten und Saisonschluss vor Ostern: Die vergangene Wintersaison bescherte den Obertoggenburger Bergbahnen keine Rekordzahlen. Dennoch: Es wurde kein Loch in die Kasse gerissen.
Sabine Schmid
Auch wenn es im Tal nicht immer den Anschein machte: Die Pisten im Obertoggenburg waren in gutem Zustand. (Bild: Christiana Sutter)

Auch wenn es im Tal nicht immer den Anschein machte: Die Pisten im Obertoggenburg waren in gutem Zustand. (Bild: Christiana Sutter)

Sabine Schmid

sabine.schmid@toggenburgmedien.ch

Seit gut einer Woche ist die Wintersaison im Obertoggenburg passé. Zwei Wochen vor Ostern haben die Liftanlagen ihren Betrieb eingestellt. Dieser Tag sei festgelegt worden, bevor die Saison angefangen habe, sagt Urs Gantenbein, Geschäftsführer der Bergbahnen Wildhaus AG. Mit der aktuellen Schneesituation habe dies nichts zu tun gehabt.

«März-Sümmerli» ist zu früh gekommen

Die vergangene Wintersaison sei für die Bergbahnen Wildhaus AG grösstenteils «Business as usual» gewesen, sagt Urs Gantenbein. Er rechnet mit einem anständigen Ergebnis, obwohl in vielen Köpfen der späte Wintereinbruch haftet. «Wir konnten unseren Betrieb vor den Weihnachtstagen öffnen, aber nur Pisten auf technischem Schnee anbieten. Dies brachte uns aber nicht die Volumen, die wir über die Festtage haben sollten», sagt Urs Gantenbein. Mit dem Schneefall Anfang Jahr sei dann die Saison richtig lanciert worden. Den Januar bezeichnet Urs Gantenbein als «ausgezeichnet», der Februar war durchschnittlich. Der März habe gut angefangen, dann aber kam das «März-Sümmerli», wie es die Meteofee Sandra Boner betitelte. «Die Wärme ist ein paar Tage zu früh gekommen, so dass wir die Talabfahrten nicht ganz bis zum letzten Tag offen halten konnten», sagt Urs Gantenbein.

Auskunft über die vergangene Wintersaison bei der Bergbahnen Toggenburg AG war leider nicht zu erhalten.

Beschneiung wichtig, aber kein Allerweltsheilmittel

Wäre die Wintersaison im Obertoggenburg besser ausgefallen, wenn noch mehr Pisten technisch beschneit werden könnten? Urs Gantenbein glaubt, dass eine effizientere und bessere Beschneiung im Oberdorf die Lage Anfang und Ende Saison nochmals deutlich verbessert hätte. Aber: «Die technische Beschneiung ist kein Allerweltsheilmittel und macht aus einem schneearmen Winter nicht automatisch einen guten», ist er überzeugt. Die technische Beschneiung vermöge aber das Angebot und damit eine Grundauslastung sicherzustellen. Deshalb sieht die Bergbahnen Wildhaus AG in ihrem Projekt Wildhaus 2.0 vor, die Beschneiung zu erneuern und zu vergrössern.

Auch wenn der Winter keinen Wow-Effekt ausgelöst hat, ist das Wildhauser Bergbahnunternehmen finanziell auf Kurs. Bezüglich des zu erwartenden Betriebsergebnisses sei es noch zu früh für eine konkrete Aussage. In Kombination mit dem guten Sommer geht Urs Gantenbein aber von einem achtbaren Resultat aus. «Mit dem jetzigen Stand der Anlagen funktioniert der Betrieb verhältnismässig günstig», erklärt der Geschäftsführer der Bergbahnen Wildhaus AG. Das ermögliche auch, jährlich Eigenmittel für das Projekt Wildhaus 2.0 auf die Seite zu legen, sagt er zum Schluss.

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