Säntis-Print-Gebäude: Wohnungen im Dorfzentrum

URNÄSCH. Vor einem halben Jahr ging die Versteigerung der Säntis-Print-Liegenschaft über die Bühne eines Restaurants im Dorf. Seit kurzem nun ist der Bau eine Baustelle. Auffälligstes Zeichen: Es fehlen die Fenster. Doch was genau entsteht?

Guido Berlinger-Bolt
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Die Liegenschaft an der Herisauerstrasse 26 soll bald in neuem Glanz erstrahlen. (Bild: gbe)

Die Liegenschaft an der Herisauerstrasse 26 soll bald in neuem Glanz erstrahlen. (Bild: gbe)

URNÄSCH. Das war ein trauriges Kapitel in der Dorfgeschichte: das Ende der Druckerei an der Herisauerstrasse 2010; die Gemeinde verlor auf einen Schlag 40 Arbeitsplätze. Diesen Frühsommer erfolgte die Versteigerung der Liegenschaft aus der Konkursmasse. Den Zuschlag erhielt der letzte Verwaltungsratspräsident der Säntis-Print AG, der St. Galler Anwalt Patrick Stach. Und der hat ziemlich grosse Pläne mit dem Bau.

Drei Millionen Franken

Mehr als drei Millionen Franken investiert er in das Fabrikgebäude. Zurzeit sind sämtliche Fenster entfernt, ausgebaut sind auch Lüftung und Heizung; der jüngere Anbau besteht nur noch im Rohbau. Auch der ältere Teil der Liegenschaft wird komplett ausgehöhlt. Das Säntis-Print-Gebäude steht vor der Umnutzung: Hier entstehen zwanzig 1- bis 3-Zimmer-Wohnungen. Die günstigste unter ihnen bietet Patrick Stach für 650 Franken Monatsmiete an; einen Teil der Wohnungen schreibt der Anwalt zum Verkauf aus. Kostenpunkt: 165 000 Franken für eine 1-Zimmer-Wohnung von 32 Quadratmetern.

Ende Juni 2012 bezugsbereit

Spätestens Ende Juni, so sein Plan, sollen die neuen Wohnungen in nächster Nähe zum Dorfzentrum bezugsbereit sein. Patrick Stach spricht von Wohnungen für alle Generationen, von Wohnungen aber auch, die sich explizit für ältere Menschen eignen werden: Das Untergeschoss mit Garagenplätzen ist mit den beiden darüberliegenden, rollstuhlgängigen Etagen über einen Lift erreichbar.