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Sägen an dem Ast, auf dem wir sitzen

«Bald ein Dorf ohne Bäume», Ausgabe vom 2. März

Der Leserbrief «Bald ein Dorf ohne Bäume» von Silvana Ossola und Albrecht Bösch hat mir sehr aus dem Herzen gesprochen. Sei es wegen der übertriebenen «Bauerei», von der niemand weiss, oder ob die Nachfrage für so teure Wohnungen gefragt ist. Mir tut es weh, jetzt durch unser Dorf zu laufen und zu sehen, wie viele alte und schöne Bäume den vielen Bauplätzen zum Opfer gefallen sind.

Aber das Fällen von Bäumen hat schon viel früher begonnen. Ich bin oft mit dem öffentlichen Verkehr unterwegs und da zeigt sich ein trauriges Bild mit jedem abgesägten Storzen jeder Strasse und Bahnlinie entlang. Wenn einmal begonnen, dann kommen in kürzester Zeit neue Reihen «zu fällende Bäume» dazu. Warum auch? Schon höre ich jetzt die Argumentation wegen der Sicherheit. Dagegen kann man ja nichts haben, aber Tatsache ist, dass die Unfälle wegen des Verkehrs selbst passieren. Jedenfalls hätte ich viel mehr Angst vor einem Unfall auf der Strasse, als dass ein Baum auf mich stürzen würde. Aber was sein könnte, dass wir den Ast, auf dem wir sitzen, selbst absägen.

Hanny Schmid, Kirchplatz, 9650 Nesslau

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