Rutschbahnprojekt fürs Hallenbad

Vor 100 Jahren

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Vor 100 Jahren

25. August: Lichtensteig. Hier eignete sich Samstag abends ein bedauerlicher Unglücksfall. Herr Dachdecker Fitzi, der mit dem Ausbessern des Daches bei Herrn Maurermeister Dicht beauftragt war, fiel über den Rand des Daches auf die Strasse, wo er tot liegen blieb. Der so tragisch Verstorbene, der ein wackerer und strebsamer Mann gewesen, hinterlässt eine tief gebeugte Gattin und drei Kinder. Allgemeines Mitleid gibt sich der vom Schicksal so bitter heimgesuchten Familie gegenüber kund.

Vor 50 Jahren

23. August: Mosnang. Von Ed. Walliser, Viehhandel und Transporte, Mosnang, ist ein Gesuch für die Erstellung eines Skiliftes «Bildwis-Hochwacht» bei Mosnang eingereicht worden. Die Talstation kommt an die Staatsstrasse Mosnang-Bütschwil, beim Weiler Bildwis, und die Bergstation auf der Hochwacht, unmittelbar bei Punkt 838, zu liegen. Die Schlepplänge beträgt 330 m und die Höhendifferenz 115 m.

Vor 20 Jahren

25. August: Bütschwil. Das regionale Hallenbad Bütschwil ist getragen durch die politischen Gemeinden Mosnang, Oberhelfenschwil, Ganterschwil, Lütisburg und Bütschwil. Seit Jahren besteht der Wunsch, im Hallenbad Bütschwil eine Wasserrutsche einzubauen. Die Delegiertenversammlung, das oberste Organ des Zweckverbandes, hat im März einen Kredit von 80 000 Franken für die Projektierung beschlossen. Das Projekt wurde so weit als nur irgendwie möglich vereinfacht. Es sieht vor, einen Treppenturm und ein Auslaufgebäude auf der Nordseite in Massivbauweise an das Hallenbad anzubauen. Die eigentliche Wasserrutsche kann mit rund 80 Metern Länge realisiert werden. Es ist ein Sofaauslauf vorgesehen, die Rutschbahn hat einen Auslauf von drei Metern Länge mit nur etwa 20 bis 30 cm Wassertiefe.

Vor 10 Jahren

24. August: Alt St. Johann. Der Ortsname Unterwasser komme nicht von ungefähr, sagte der Alt St. Johanner Gemeindepräsident. Immer wieder musste man dort gegen Überflutungen kämpfen. Das letzte grosse Ereignis war 1999. Daraus zogen die Behörden Lehren und verbesserten den Hochwasserschutz an verschiedenen Stellen im Ort. Obwohl der Pegelstand der Thur noch höher war als sechs Jahre zuvor, bewährten sich diese Massnahmen. Im Dorf Alt St. Johann setzte die Feuerwehr alles daran, die Thur in ihrem Bett zu behalten, so konnte verhindert werden, dass das Wasser in Häuser fliesst und dort Schaden anrichtet. Um dies zu erreichen, wurde das Wasser beim Gemeindehaus kontrolliert über die Staatsstrasse in die Thur geleitet. Aus diesem Grund war die Strasse gesperrt. Die Taktik der Feuerwehr hat sich bewährt, ausser einigen überfluteten Kellern blieben die Häuser von Schaden verschont. Jedoch richteten die reissenden Fluten Schaden der Säntisthur am Wanderweg zu den Thurwasserfällen in Unterwasser an. Der Weg bleibt bis auf Weiteres geschlossen.