Russische Romantik pur

BAZENHEID. Die Freunde gepflegter Kammermusik erwartet ein weiteres Konzert in der Alten Zwirnerei Mühlau. David Sonder (Klavier), Philip Horsch (Violine) und Otto Horsch (Violoncello) intonieren am Sonntagnachmittag, 26. Juni, Tschaikowsky in seinem monumentalen Klaviertrio a-Moll (op. 50).

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BAZENHEID. Die Freunde gepflegter Kammermusik erwartet ein weiteres Konzert in der Alten Zwirnerei Mühlau. David Sonder (Klavier), Philip Horsch (Violine) und Otto Horsch (Violoncello) intonieren am Sonntagnachmittag, 26. Juni, Tschaikowsky in seinem monumentalen Klaviertrio a-Moll (op. 50).

Zwei lange Sätze

Tschaikowskys einziges Klaviertrio sprengt schon in seiner ungewöhnlichen Form alle Konventionen: Das 45minütige Werk besteht aus nur zwei Sätzen, die in ihrer Ausdehnung unwillkürlich sinfonische Dimensionen annehmen. Der zweite Satz besteht aus einem Andante mit zunächst elf Variationen. Variation 12 wird zu einem langen Sonaten-Allegro mit Finalcharakter ausgeweitet. Die elf Variationen gehen auf ein von Tschaikowsky und Rubinstein besonders geliebtes russisches Volkslied zurück. Im Urteil der Kritik ist das Trio Tschaikowskys Symphonie «Pathétique» im Kammermusikbereich. Es erstaunt nicht nur durch seine äusseren gewaltigen Dimensionen, sondern auch durch seine riesige Ausdrucksfülle, vom Klagelied über Verspieltes bis hin zum Grandiosen.

Mit dem Toggenburg verbunden

Die drei mit dem Toggenburg verbundenen Musiker David Sonder, Philip Horsch und Otto Horsch sind schon mehrmals im Ulrich-Bräker-Saal in Bazenheid in der Alten Zwirnerei aufgetreten. Die drei Musiker freuen sich auf das ihnen alles abverlangende Konzert. Der Eintritt für das Publikum ist gratis. Es wird erwartet, dass die Kollekte zur Deckung eines Teils der Unkosten bedient wird. Das Restaurant Zwirnereistube ist vor und nach dem Konzert geöffnet. Konzertbeginn im Ulrich-Bräker-Saal ist um 16 Uhr. (pd.)

Sonntag, 26. Juni, 16 Uhr, Alte Zwirnerei, Bazenheid