Ruppig, roh und tanzbar

In der Reihe «Ein kleines Konzert» der Grabenhalle sind heute The Builders and the Butchers zu hören. Folk trifft dabei auf Americana, Country und Punk.

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Warum so ernst? Bandfoto von The Builders and the Butchers. (Bild: pd)

Warum so ernst? Bandfoto von The Builders and the Butchers. (Bild: pd)

Heute Donnerstag gibt es in der Grabenhalle wieder mal einen Geheimtip zu entdecken – jedenfalls teilt einem das der Pressetext so mit. The Builders and the Butchers nennt sich die Band, die dabei gemeint ist. Sie stammen aus Portland, Oregon, mit Wurzeln in Alaska. Und die unterschiedlichen biographischen Wege der fünf Musiker sind auch in ihrem Bandsound präsent.

Musik aus dem Bauch

Gegründet 2005 und tief verwurzelt in der US-amerikanischen Musikgeschichte, liefern sie ihren ureigenen Mix aus Folk, Country, Americana und Punk ab. Auch auf ihrem neuen Album «Dead Reckoning», das sie vergangenen Monat in Europa veröffentlicht haben und wofür sie in ihrer Heimat viel Kritikerlob erhalten haben.

Mag sein, dass man den Punk nicht gleich hört, aber spätestens, wenn man die Band live auf einer Bühne erlebt, wird deutlich: Hier sind fünf Kauze aus dem Hinterland zu hören, deren Musik aus dem Bauch und vom Herzen kommt.

Mit Banjo und Mandoline

Eine Band, die den Publikumskontakt braucht, um ihre Energie zu entfalten und umgekehrt dem Zuschauer eine Konzerterfahrung zu schenken. Mit Banjos und Mandolinen angereichert und trotzdem ruppig, roh und sehr tanzbar.

Auch textlich schafft die Band den Spagat zwischen traditionellen Erzählungen, mystischen sowie gesellschaftskritischen Texten. Zu bewundern vor allem in ihrem Song «Rotten to the Core». (red.)

Heute Do, Grabenhalle St. Gallen, 21 Uhr (Tür 20.30)

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