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Rundum geglückter
Jubiläums-«Schwellbrunner»

Für viele Mountainbiker ist «der Schwellbrunner» ein Fixpunkt im Jahresprogramm. Bei diesem Anlass zählt nicht nur die sportliche Leistung, sondern vor allem auch die Geselligkeit
Karin Erni
Abfahrt zum Säntisblick. Bild: Karin Erni

Abfahrt zum Säntisblick. Bild: Karin Erni

Schon einige Male wollte die Schreibende am Schwellbrunner Mountainbike-Event teilnehmen. Doch immer kam etwas dazwischen. Mal waren Ferien, mal Wochenenddienst oder das Wetter spielte nicht mit. Diesen Samstag aber sollte es bei perfekten Bedingungen endlich klappen. Kurz vor neun Uhr ist der grosse Parkplatz auf der Wiese beim Mehrzweckgebäude schon fast voll. Autos mit St. Galler, Innerrhoder oder Thurgauer Nummernschildern, aber auch einige Zürcher und sogar Graubündner Kennzeichen sind auszumachen. 900 Teilnehmer kann Organisator Bruno Tobler vermelden. «Das ist eines der besten Ergebnisse, die wir in diesen 20 Jahren hatten.»

Drei Strecken

Die Teilnehmer haben die Wahl zwischen drei Strecken. Die «Mini» mit 25 Kilometern und 900 Höhenmetern richtet sich vor allem an Familien und Anfänger. Die Classic-Route führt über 38 Kilometer und 1700 Höhenmeter. Die ganz Sportlichen absolvieren die Challenge-Tour mit 64 Kilometern und 2600 Höhenmetern. Sie hätten für den Jubiläumsanlass die Strecken etwas grösser gemacht, als gewohnt, sagt Bruno Tobler. «Die Distanzen und Höhenmeter sind dieses Jahr an der oberen Grenze.» Das Routenblatt wird eingepackt und los geht es. Zuerst moderat über einen Höhenzug, dann folgt der erste Singletrail, ein nur handtuchbreites Weglein, das sich bergab durchs Gehölz windet. Das Herz der Bikerin schlägt höher. So muss es sein! Bald folgt ein Teersträsschen für den nächsten Aufstieg. In diesem Stil geht es weiter bergauf und bergab, Kilometer um Kilometer. Der Weg führt an zahlreichen Aussichtspunkten vorbei. Die willkommene Mittagsrast erwartet die Pedaleure auf dem Leimensteig. Hier treffen die Routen Classic und Challenge zusammen. Man sieht bekannte Gesichter und die Stimmung ist ausgelassen. Auf dem Rückweg sinkt diese allerdings bei einigen Teilnehmern auf einen Tiefpunkt. Eine steile Rampe auf den Buchberg muss erklommen werden. Die Betonplatten erscheinen fast überhängend und die Mittagssonne brennt unterbittlich. Das Fahren gelingt hier nur einigen wenigen besonders sportlichen Zeitgenossen und natürlich den «Stromern», von denen es allerdings nur wenige hat. Weil ein Landwirt die Zustimmung zur Wegbenutzung nicht erteilt hatte, war kurzfristig eine Streckenänderung nötig geworden. «Das ist aber eine grosse Ausnahme. Die meisten Liegenschaftsbesitzer sind sehr tolerant und hilfsbereit», sagt Tobler. «Ihnen gebührt ein grosses Dankeschön.»

Viele Pannen, keine Unfälle

Nach diesem Effort kommt das Ziel glücklicherweise bald in Sichtweite und nur noch zwei Aufstiege trennen die Fahrerinnen und Fahrer vom Festzelt mit Speis und Trank. Unfälle sind keine zu vermelden, denn die kritischen Stellen wurden gut signalisiert. «Dafür hatten wir mehr Pannen als auch schon», sagt Tobler. Eine Erklärung dafür könnten das schöne Wetter und der immer noch harte Boden sein. «Dann fahren die Leute sportlicher und beanspruchen das Material mehr.» Für Bruno Tobler und seinen eingespielten Helferstab steht fest, dass das nicht der letzte «Schwellbrunner» war. Die Streckenplanung beginnt bereits in den kommenden Wochen.

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Kämpfen bis zum Schluss

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