Ruhiges, positives Vereinsjahr

Traditionsgemäss trafen sich die Supporter zum Jahresbeginn zur 45. Hauptversammlung. Die Traktandenliste gab zu keinen grossen Diskussionen Anlass, alle Anträge fanden Zustimmung.

Rolf Freitag
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Kurt Schneider informierte über die Ideen für den FC Wattwil Bunt. (Bild: pd)

Kurt Schneider informierte über die Ideen für den FC Wattwil Bunt. (Bild: pd)

WATTWIL. Präsident Ernst Wiget freute sich, 34 Mitglieder im Restaurant Traube in Ulisbach begrüssen zu können.

Das 45. Vereinsjahr gestaltete sich für den Vorstand und die Supportervereinigung ruhig. 114 Mitglieder zahlen ihren jährlichen Beitrag und bilden so für den FC Wattwil Bunt eine wichtige Stütze bei den Finanzen. Auch dieses Jahr werden die Vereinskasse sowie das Trainingslager der 1. Mannschaft mit namhaften Beträgen unterstützt.

Gute Arbeit vom Vorstand

Daneben bemühte sich der Vorstand wiederum um gesellschaftliche Anlässe, um so den Zusammenhang unter den Supportern zu fördern. So waren bei zwei Länderspielen in St. Gallen einige Toggenburger vom Spiel der Schweizer Nationalmannschaft begeistert. In einem Vorbereitungsspiel auf die Weltmeisterschaft gegen Kroatien war besonders die friedliche Stimmung unter den Zuschauern bemerkenswert. Zu einem Höhepunkt gestaltete sich dann das wichtige Treffen gegen Litauen. Für den neuen Trainer Petkovic und sein Team ging es um den ersten Sieg in der Qualifikation für die EM 2016. Am Schluss jubelten die Schweizer, siegten klar und verdient 4:0.

Präsident Ernst Wiget, Kassier Elio Lepri und Aktuar Heinz Waterkamp verdienten für ihren Einsatz Anerkennung. Elio Lepri konnte von einem kleinen Gewinn berichten, der das Vermögen etwas anwachsen liess, während Heinz Waterkamp die Geschehnisse im Protokoll nochmals in Erinnerung rief. Sie beide wurden nochmals mit Applaus für zwei weitere Jahre gewählt.

Kurz und positiv fiel auch der Revisionsbericht durch Erich Oberholzer aus. Gleich zu Beginn der Versammlung gedachte die Versammlung still dem unerwarteten Hinschied von Bruno Diebold. Auch wenn er seit Jahren im appenzellischen Stein als beliebter Lehrer arbeitete und wohnte, blieb er mit dem FC Wattwil stets eng verbunden. Auf dem Spielfeld wie auch im Vorstand konnte man immer auf ihn zählen. Seine Arbeit und seine positiven Ideen waren immer gefragt und wurden geschätzt.

Es steht Arbeit bevor

Kurt Schneider, seit August an der Spitze des FC Wattwil Bunt, wagte einen Blick in die Zukunft. Da stehen diverse Ideen bevor, die noch einiges an Arbeit erfordern. Positiv erwähnte Schneider auch die erste Mannschaft, die in der 3. Liga gut mithält und mit vier Punkten auf den Leader Eschenbach in der Rückrunde noch an der Spitze mitspielen kann. Dass dabei in allen Aktivteams die Fairness hochgehalten wird, beweist in der Tabelle die Kolonne Strafpunkte, die so tief wie selten dasteht.