Rücktritte aus den Gemeinde- und Schulbehörden

Am 31. Dezember 2016 geht die vierjährige Amtsperiode 2013/16 zu Ende. Zahlreiche Mitglieder aus dem Gemeinderat und aus dem Schulrat haben ihren Rücktritt auf Ende der laufenden Amtsdauer erklärt.

Merken
Drucken
Teilen
Gemeindepräsident Christoph Häne erklärt seinen Rücktritt per 31. Dezember 2016. Im Bild präsentiert er die Jahresrechnung 2014. (Bild: Martina Signer)

Gemeindepräsident Christoph Häne erklärt seinen Rücktritt per 31. Dezember 2016. Im Bild präsentiert er die Jahresrechnung 2014. (Bild: Martina Signer)

Am 31. Dezember 2016 geht die vierjährige Amtsperiode 2013/16 zu Ende. Zahlreiche Mitglieder aus dem Gemeinderat und aus dem Schulrat haben ihren Rücktritt auf Ende der laufenden Amtsdauer erklärt.

Gemeinderat

• Gemeindepräsident Christoph Häne (CVP). Er hat sein Amt am 1. Januar 1993 angetreten und tritt nach 24 Amtsjahren in den vorzeitigen Ruhestand.

• Gemeinderätin Lucia Räbsamen (CVP). Sie hat ihr Amt am 1. Januar 2005 angetreten und tritt nach zwölf Amtsjahren zurück. Die übrigen sieben Mitglieder des Gemeinderates sind bereit, für eine weitere Amtsperiode zu kandidieren.

Schulrat Kirchberg

• Schulrätin Doris Kalberer (CVP). Sie hat ihr Amt am 1. Januar 2007 angetreten und tritt nach zehn Amtsjahren zurück.

• Schulrätin Liliane Kurmann (FDP). Sie hat ihr Amt am 1. Januar 2009 angetreten und tritt nach acht Amtsjahren zurück.

• Schulrätin Andrea Schweizer (parteilos). Sie hat ihr Amt am 1. Januar 2009 angetreten und tritt nach acht Amtsjahren zurück. Die übrigen fünf Mitglieder des bisherigen Schulrates und der Schulratspräsident sind bereit, sich für eine weitere Amtsperiode in der neuen Organisationsform zur Verfügung zu stellen.

Schulrat Gähwil

• Schulratspräsident Werner Messmer (CVP). Er hat das Amt als Schulrat im Jahre 2003 angetreten und ist seit 1. Januar 2008 Schulratspräsident und tritt somit nach 13 Amtsjahren zurück.

• Kathrin Bösch (parteilos). Sie hat ihr Amt am 1. Januar 2009 angetreten und tritt nach acht Amtsjahren zurück.

• Joe Harder (parteilos). Er hat sein Amt am 1. Januar 2011 angetreten und tritt nach sechs Amtsjahren zurück.

• Uwe Hubmann (parteilos). Er hat sein Amt am 1. Januar 2009 angetreten und tritt nach acht Amtsjahren zurück.

Nicole Fust, Schulrätin, Gähwil, ist bereit, sich auch in der nächsten Amtsdauer für ein Schulratsmandat in der Einheitsgemeinde zur Verfügung zu stellen.

Ab 1. Januar 2017 ist die Politische Gemeinde Kirchberg neu als Einheitsgemeinde organisiert. Dies hat zur Folge, dass inskünftig sowohl der Gemeinderat als auch der Schulrat durch die Bürgerschaft der Politischen Gemeinde gewählt werden. Die ersten Wahlen für die neue Einheitsgemeinde finden am 25. September 2016 statt. Mit der Bekanntgabe aller Rücktritte der bisherigen Ratsmitglieder von Gemeinde und Schule ist nun auch die Ausgangslage für die bevorstehenden Wahlen für die Amtsdauer 2017 bis 2020 geklärt. Es ist nun Aufgabe der politischen Parteien, der Dorfvereine oder Dritter, geeignete Kandidaten und Kandidatinnen für den Gemeinderat und den Schulrat vorzuschlagen.

Der Gemeinderat hat den Ablauf- und Terminplan für die Gesamterneuerungswahlen für die Amtsdauer 2017 bis 2020 festgelegt. Er kann unter www.kirchberg.ch/Aktuell /Rücktritte aus den Gemeinde- und Schulbehörden/Terminplan heruntergeladen, bei der Ratskanzlei Kirchberg, Telefon 071 932 35 35, telefonisch bestellt oder per E-Mail gemeinde@kirchberg.ch angefordert werden.

Spielgruppenorganisation

Die Katholische Frauengemeinschaft Kirchberg hat den Gemeinderat Mitte Juni ersucht, die Organisation der Spielgruppen in der gesamten Gemeinde zu überprüfen. In der Politischen Gemeinde Kirchberg würden mehrere Spielgruppen für Kinder im Vorkindergartenalter durch Privatpersonen oder Vereine geführt. Das Angebot in den Dörfern sei nicht aufeinander abgestimmt und werde deshalb auch unterschiedlich genutzt. Für eine vertiefte Beurteilung des Antrags der Kath. Frauengemeinschaft Kirchberg will der Gemeinderat vorerst eine Bestandesaufnahme aller Spielgruppen in der Politischen Gemeinde Kirchberg und deren Organisationsformen vornehmen. Die Verantwortlichen von privat, durch Vereine oder andere Organisationen geführten Spielgruppen werden deshalb ersucht, sich bei der Ratskanzlei Kirchberg, Telefon 071 932 35 35; Marina Gerig, telefonisch zu melden.

Sperrung der Bahnübergänge

Die SBB teilen mit, dass infolge Gleisarbeiten der Bahnübergang Zäpfehusstrasse, Bazenheid, am Montag, 26. Oktober, bis Freitag, 6. November, für Fahrzeuge gesperrt ist. Zudem ist dieser Übergang von Montag bis Freitag, jeweils von 7.30 bis 16.45 Uhr, auch für Fussgänger gesperrt. Am Dienstag, 27. Oktober, ist der Übergang Zäpfehusstrasse von 10.15 bis 12.15 Uhr für Fussgänger offen. Ebenfalls ist der Bahnübergang Wiler-/Toggenburgerstrasse für Fahrzeuge infolge Gleisarbeiten der SBB am Dienstag, 27. Oktober, von 10.15 Uhr bis 12.15 Uhr gesperrt. Die Umleitungen sind signalisiert.

Neue Mitarbeiter

Der bisherige Mitarbeiter im Grundbuchamt, Patrick Gähwiler, Kirchberg, hat seine Stelle infolge Wahl zum Mitarbeiter beim Grundbuchamt St. Gallen auf Ende Oktober gekündigt. Als Nachfolger wurde Luca Lanzendorfer, Bazenheid, mit Stellenantritt per 1. November gewählt. Luca Lanzendorfer hat seine Lehre im Sommer auf der Gemeindeverwaltung Kirchberg abgeschlossen. Die Mitarbeiterin der Abteilung Einwohnerdienste, Nadja Geisser-Grob, sieht Mutterfreuden entgegen und wird ihre Tätigkeit auf der Abteilung Einwohnerdienste beenden. Als Nachfolgerin wurde Martina Frei, Zuckenriet, mit Stellenantritt per 1. Dezember gewählt. Martina Frei hat ihre Ausbildung als Kauffrau bei der Gemeindeverwaltung Warth-Weiningen absolviert und arbeitet zur Zeit bei der Gemeindeverwaltung Münchwilen als Leiterin der Einwohnerdienste. Der Gemeinderat und das Personal der Gemeindeverwaltung Kirchberg danken Patrick Gähwiler und Nadja Geisser für die geleistete Arbeit, heissen Luca Lanzendorfer und Martina Frei in der Verwaltung herzlich willkommen und wünschen ihnen einen guten Start an ihrem neuen Arbeitsplatz.

Gesundheitsversorgung

An der Sitzung vom 3. Februar hat der Gemeinderat einer Projektgruppe und der Signa AG, Netzwerk für Unternehmens-Entwicklung, St. Gallen, den Projektauftrag zur Prüfung der Optimierung und zukünftigen Ausrichtung der Gesundheits- und Altersversorgung in der Gemeinde Kirchberg erteilt. Als Ausgangslage dient das Konzept aus dem Jahre 2002 unter dem Titel «Wohnen im Alter in der Gemeinde Kirchberg». In der Zwischenzeit konnten einige Empfehlungen daraus realisiert werden. Die demographische Entwicklung sowie weitere veränderte gesellschaftliche Rahmenbedingungen veranlassten den Gemeinderat, die Situation unter Berücksichtigung zeitgemässer Ansätze neu zu beurteilen und dafür eine Projektgruppe einzusetzen. Diese hat in der Zwischenzeit die Grundlagen «Optimierung der Gesundheits- und Altersversorgung in Kirchberg» erarbeitet. Darin enthalten sind folgende Punkte: Ist-Situation mit Analyse, Bedarf, Stärken – Schwächen / Chancen – Gefahren, Entwicklungs- und Optimierungsmöglichkeiten sowie Handlungsempfehlungen. Insbesondere Letzteres soll dem Gemeinderat künftig als Handlungsgrundlage bei der Entwicklung im Bereich Gesundheit und Alter dienen.

Die Projektgruppe hat den Entwurf dem Gemeinderat zur Vernehmlassung unterbreitet und möchte gleichzeitig der Bevölkerung die Möglichkeit einräumen, bis 20. November dazu Stellung zu nehmen. Diese sind an die Ratskanzlei, gemeinde@ kirchberg.ch, mit dem Betreff «Optimierung Gesundheit und Alter» bis spätestens 20. November einzureichen. Die Projektunterlagen können ab dem 27. Oktober auf der Homepage der Gemeinde Kirchberg eingesehen oder bei der Ratskanzlei bezogen werden. In einem letzten Schritt sollen die Projektgrundlage sowie die eingegangenen Rückmeldungen aus Bevölkerung und Gemeinderat mit Vertretern aus den Bereichen Gesundheit und Alter diskutiert und in Form eines Workshops vertieft werden.

Beiträge an Unterhalt

Nach dem kantonalen Strassengesetz tragen die Grundeigentümer die Kosten für Bau und Unterhalt der Gemeindestrassen dritter Klasse, soweit keine Beiträge zur Verfügung stehen. Die Politische Gemeinde leistet Beiträge an die Unterhaltskosten der Gemeindestrassen dritter Klasse. Sie werden bemessen nach Bedeutung der Strasse, Belastung der Unterhaltspflichtigen und öffentlichem Interesse. Die jährlichen Aufwendungen für den Unterhalt der Gemeindestrassen dritter Klasse für den Zeitraum ab 1. Januar bis 31. Dezember sind bis spätestens 15. Januar 2016 dem Leiter des Werkhofes, Max Keller, Werkhof Husen, 9533 Kirchberg. einzureichen. Für die Abrechnung ist das offizielle Formular zu verwenden. Die Stundenansätze sind auf dem Formular aufgeführt. Abrechnungsformulare können bei der Ratskanzlei Kirchberg, Telefon 071 932 35 35, E-Mail gemeinde @kirchberg.ch, bezogen werden.

Sanierung Murgstrasse

Das Strassenkreisinspektorat Wattwil hat dem Gemeinderat das Projekt «Sanierung Murgstrasse, Teilstück: Burgwaldbach bis Kantonsgrenze TG zur Vernehmlassung zugestellt. Mit Beschluss vom 13. Mai hat der Gemeinderat dazu positiv Stellung genommen und diesen Beschluss vom 21. August bis 29. September dem fakultativen Referendum unterstellt. Innerhalb der Frist ist kein Begehren um Durchführung einer Volksabstimmung eingegangen, weshalb der Beschluss des Gemeinderates Rechtskraft erlangt hat.

Herbstsammlung Pro Senectute

Älterwerden gehört zur normalen Entwicklung des Menschen und fordert uns doch heraus, wenn wir damit konfrontiert werden. So können steigende Mietkosten, plötzliche gesundheitliche Beschwerden oder der Verlust eines Partners ältere Menschen schnell abhängig von Unterstützung machen oder sie in finanzielle und seelische Not bringen. Als die Anlaufstelle für Altersfragen hilft Pro Senectute Betroffenen und deren Angehörigen in schwierigen Lebenssituationen. Pro Senectute setzt sich ein, damit ältere Menschen selbstbestimmt ihren Alltag leben und gestalten können. Als private Hilfsorganisation finanziert sich Pro Senectute durch die Benutzer selber, über Beiträge der öffentlichen Hand sowie durch private Spenden und Legate. Anfang Oktober wurde der Bevölkerung ein Sammelaufruf mit Einzahlungsschein in den Briefkasten gelegt. Mit einer Spende leistet die Bevölkerung einen wichtigen Beitrag, damit ältere Menschen sozial eingebunden bleiben und so lange wie möglich ein selbstbestimmtes Leben ohne existenzielle Sorgen führen können. Pro Senectute garantiert, dass die Spende in der Region eingesetzt wird. Die Pro Senectute Wil & Toggenburg bedankt sich herzlich für die Unterstützung. (gem)