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Ronja Blöchlinger ist Vize-Schweizer-Meisterin

An den nationalen Titelkämpfen fährt die Heidlerin Ronja Blöchlinger bei den Juniorinnen aufs Podest. Ihr Bruder wird 13. bei der Elite.
Ronja Blöchlinger im Glutofen der Gränicher Kiesgrube auf dem Weg zur Silbermedaille (Bild: PD)

Ronja Blöchlinger im Glutofen der Gränicher Kiesgrube auf dem Weg zur Silbermedaille (Bild: PD)

Einiges war erstmalig und einmalig am vergangenen Sonntag in der Kiesgrube von Gränichen, wo auf einem attraktiven und technischen Rundkurs die Schweizer Meisterschaften im Mountainbike stattfanden. Es war das erste Rennen der Saison bei richtig heissen Temperaturen. Erstmals wurden die Schweizer Meisterschaften live im Fernsehen übertragen und neu starteten bei den Frauen die Kategorien U19, U23 und Elite gleichzeitig.

Die Heidlerin Ronja Blöchlinger schlängelte sich beim Startaufstieg durch das ganze Feld an die Spitze und ging als Erste in die Abfahrt. TV-wirksam fuhr sie fünf Minuten lang vor der späteren Elite-Schweizer-Meisterin Jolanda Nef und der späteren U23-Schweizer-Meisterin Sina Frei.

Im eigenen Rhythmus weitergefahren

Der Kommentator meinte, dass wenn man plötzlich mit so Weltklassefahrerinnen wie Jolanda Nef oder Sina Frei starten dürfe, das natürlich für die jungen Frauen ganz speziell sei und diese dann zeigen wollten, dass mit den Jungen zu rechnen sei. Er befürchtete, dass Ronja Blöchlinger nun wahrscheinlich «überpacen» werde. Dies tat sie aber nicht. Stattdessen nahm sie Tempo heraus, um in ihrem Rhythmus weiterzufahren.

Die Runden zwei, drei und vier waren nicht mehr so furios wie ihre erste, aber konstant, sodass sich Ronja Blöchlinger nur von Jacqueline Schneebeli geschlagen geben musste und Vize-Schweizer-Meisterin der Juniorinnen wurde.

Selektion für Jugend-WM rückt näher

Die Heidlerin freut sich über diesen erneuten Erfolg. Nach ihrem Sieg in Marseille, dem 3. Rang in Albstadt und dem 5. Rang in Nove Mesto steht sie aktuell auf dem 5. Rang der Juniorinnen-UCI-Weltrangliste und ist damit ihrem Ziel für die Weltmeisterschaft im kanadischen Mont Sainte Anne Ende August selektioniert zu werden einen weiteren Schritt näher gekommen.

Ronjas Bruder, Noah Blöchlinger, der seine erste Saison in der Elite-Kategorie bestreitet, startete zwei Stunden später. Die Prominenz und die Leistungsdichte im Männerrennen war gross. In der ersten Startreihe standen Weltmeister Nino Schurter, Europameister Lars Forster und Weltcupsieger Matthias Flückiger. Noah Blöchlinger reihte sich schnell um die 15. Position ein, hatte nach eineinhalb Stunden Renndauer nochmals die Power für eine schnelle Schlussrunde und war am Ende zufrieden mit seinem 13. Rang. (pd)

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