Roman Lutz neu im EDU-Vorstand

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Ausserrhoden An der 20. Mitgliederversammlung im Casino Herisau wählten die rund 40 Anwesenden Roman Lutz aus Wolfhalden neu in den Kantonalvorstand der EDU Appenzellerland. Weiter gehören dem Vorstand an: Daniel Graber, Gais, Präsident; Adrian Rechsteiner, Appenzell; Rolf Bleiker, Herisau; Sonja Rechsteiner, Appenzell.

Im Rahmen des traditionellen Frühstücks sprach Nationalrat David Zuberbühler (SVP) zu aktuellen politischen Themen und gab Einblick über seine Aktivitäten in Bundesbern. Er berichtete gemäss einer Medienmitteilung von den Geschäften in der Session. Besonders bewegte die Anwesenden die Zukunft der AHV. Einen weiteren Schwerpunkt legte er auf das sogenannte «Institutionelle Rahmenabkommen mit der EU», mit dem der Bundesrat Brüssel die Bereitschaft offeriere, EU-Recht ohne jedes schweizerische Mitspracherecht zu akzeptieren. Zuberbühler bezeichnete das Rahmenabkommen als schleichenden EU-Beitritt. Würde der Vertrag angenommen, wäre die Schweiz nicht mehr länger ein freies, unabhängiges und selbstentscheidendes Land. Obwohl 84 Prozent der Schweizer gegen einen EU-Beitritt sind, versuche es der Bundesrat mit diesem Trick, der sich EU-Rahmenvertrag nennt. Ein aktuelles Ereignis, das von der EU-Hörigkeit der Parlamentsmehrheit zeuge, sei die Nicht-Umsetzung der Masseneinwanderungs-Initiative. Zuberbühler bedauerte, dass solche Aktionen zu Politikverdrossenheit führten. Er mahnte die Zuhörer, nicht die Faust im Sack zu machen. Mit der Verweigerung strafe man nicht die in Bern oben, sondern sich selbst. Er forderte die Zuhörer auf, dagegen aufzustehen und trotz solcher Unverschämtheiten am politischen Engagement festzuhalten und sich aktiv für die direkte Demokratie einzusetzen. Die EDU Appenzellerland freut sich gemäss Medienmitteilung, mit David Zuberbühler einen geradlinigen, eigenständigen und mutigen Kantonsvertreter in Bern zu haben. (pd)