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Schulseelsorge für Kantonsschule nach Debatte bewilligt

Die Kantonsschule Trogen soll einen Schulseelsorger bekommen. So will es das evangelisch-reformierte Kirchenparlament. Doch nicht alle Synodale stützen das Vorhaben.
Roger Fuchs
Die Synodalen haben sich gestern im Kantonsratssaal zur diesjährigen Herbstsession getroffen. (Bild: Roger Fuchs)

Die Synodalen haben sich gestern im Kantonsratssaal zur diesjährigen Herbstsession getroffen. (Bild: Roger Fuchs)

Zwar sagt die Synode der Evangelisch-reformierten Landeskirche beider Appenzell mehrheitlich Ja zum Stellenplan 2019, ein Punkt darin ist aber umstritten: die Projektstelle im Umfang von 20 Prozent für die Schulseelsorge an der Kantonsschule Trogen. Dies sei eine einmalige Chance, den Fuss in eine Schule zu bekommen, wo Religion sonst nicht vorkomme, so Kirchenratspräsident Koni Bruderer. Die GPK mit Präsident Hansueli Nef sah dies anders. Vom Auftrag her sei die Stelle vergleichbar mit der Sozialberatung, die es an der Kantonsschule bereits gebe. Auch die Synodale Irina Bossart, Pfarrerin aus Stein, äusserte Zweifel. Wenn jemand nicht unterrichte, sei es unglaublich schwierig, sich an einer solchen Institution eingliedern zu können. Der Synodale Martin Breitenmoser, Appenzell, wollte das Geschäft vertagt haben, sodass erst eine Bedürfnisabklärung gemacht werden könne. Der Antrag fiel durch. Kirchenrätin Regula Gamp bestätigte Voten aus dem Plenum, dass das Projekt letztlich mit der Person stehe und falle, die angestellt werde. Eine Kommission aus mehreren Personen soll das Wahlprozedere sicherstellen.

Neues Mitglied für Kirchenrat muss gesucht werden

Chancenlos blieb der Kirchenrat mit dem Antrag, nach dem Rücktritt von Kirchenrätin Christine Culic-Sallmann in der verbleibenden Amtsdauer zu viert weiterzufahren, um im Hinblick auf eine Totalrevision der Kirchenverfassung alle Optionen offen zu lassen. Die Synodalen hingegen entschieden unter anderem mit den Argumenten der Meinungsvielfalt und besseren Arbeitsverteilung, dass auf die Sommersynode hin eine Ersatzwahl vorbereitet werden soll.

Die Beratungsstelle für Ehe-, Familien- und Lebensfragen wird per Ende 2018 mangels Nachfrage aufgelöst. Gleichzeitig beauftragt die Synode den Kirchenrat, eine Liste von empfohlenen Beratungspersonen zu erstellen und breit zu kommunizieren.

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