Riesenbärenklau entfernen

NECKERTAL. Der Riesenbärenklau hat sich entlang des Neckers, diverser Seitenbäche und des Bahntrassees bei der Station Mogelsberg ausgebreitet.

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NECKERTAL. Der Riesenbärenklau hat sich entlang des Neckers, diverser Seitenbäche und des Bahntrassees bei der Station Mogelsberg ausgebreitet. Der Hautkontakt mit dem Saft des Bärenklaus und die nachfolgende direkte Sonnenbestrahlung führen zu unangenehmen Hautentzündungen mit starker Blasenbildung und zu Verbrennungen.

Eine grosse Gefahr ist die rasche Ausbreitung: eine einzelne Pflanze bildet mehrere 10 000 Samen, die im Boden etwa sieben Jahre keimfähig bleiben. «Es ist deshalb wichtig, dass zumindest die Ausbreitung aus Gärten vermieden wird und die Blütenstände vor der Fruchtbildung entfernt werden», heisst es im Mitteilungsblatt der Gemeinde Neckertal.

Langfristig sollen die Bestände vollständig beseitigt werden. Ausgestattet mit Handschuhen, langärmeligen Kleidern und einer Schutzbrille wird die Pflanze bis 15 Zentimeter über dem Boden abgeschnitten und der Kehrichtverbrennung mitgegeben. Nachfolgend kann der Wurzelstock 15 bis 20 Zentimeter unter der Bodenoberfläche abgeschnitten werden. Nur so kann die Pflanze nicht mehr austreiben. (pd/aru)