Richtplanung muss sistiert werden

REUTE. Im April 2014 reichte der Gemeinderat die revidierte kommunale Richtplanung zur kantonalen Vorprüfung ein. Im Vorprüfungsbericht vom Juli wird die Richtplanung grundsätzlich gelobt, eine Genehmigung kann aber derzeit nicht in Aussicht gestellt werden, teilt der Gemeinderat mit.

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REUTE. Im April 2014 reichte der Gemeinderat die revidierte kommunale Richtplanung zur kantonalen Vorprüfung ein. Im Vorprüfungsbericht vom Juli wird die Richtplanung grundsätzlich gelobt, eine Genehmigung kann aber derzeit nicht in Aussicht gestellt werden, teilt der Gemeinderat mit.

Der bestehende Richtplan der Gemeinde Reute stammt aus dem Jahr 1992. Deshalb erarbeitete die Gemeinde letztes Jahr in Zusammenarbeit mit der Bevölkerung ein Siedlungsentwicklungskonzept in groben Zügen. Als weitere Grundlage hat der Gemeinderat eine ortsbauliche Entwicklungsstudie erstellen lassen. Dabei sollen das Baugebiet im Dorf nur minimal ausgedehnt und die inneren Verdichtungsmöglichkeiten genutzt werden. Das Baugebiet Mohren soll in seiner Grösse belassen werden. Im Schachen ist eine Verlegung des Baugebietes von unterhalb nach oberhalb der Kantonsstrasse angedacht.

Laut Mitteilung stellte das Planungsamt fest, dass die vorgesehene Richtplanung eine gute planerische Basis lege. Da jedoch die Auswirkung der Umsetzung des Raumplanungsgesetzes im kantonalen Richtplan noch unklar sei, könne das Planungsamt noch keine verbindlichen Antworten geben. Folglich könne zurzeit auch keine Genehmigung der kommunalen Richtplanung in Aussicht gestellt werden. Der Gemeinderat hat deshalb beschlossen, die Weiterbearbeitung zu sistieren, bis die kantonale Richtplanung erarbeitet ist. (gr)

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