Richtlinien wurden angepasst

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Innerrhoden Die Frage der Anrechnung der Steuern in der Sozialhilfe für Erwerbstätige hat in der Praxis immer wieder zu Diskussionen geführt. Damit dieser Punkt einheitlich vollzogen wird, ist die Richtlinie nun auf den 1. Januar 2018 hin präzisiert worden. Das lässt sich einer Mitteilung der Standeskommission entnehmen. Jetzt wird ausdrücklich festgehalten, dass bei Sozialhilfeempfängern, die langfristig unterstützt werden, die laufenden Steuern im Unterstützungsbudget berücksichtigt werden. Steuerschulden werden aber nach wie vor nicht berücksichtigt. Weiter wurde die Berechnung der Unterstützungsbedürftigkeit präzisiert. Neu ist klar, dass neben dem Grundbedarf die Wohnkosten, die Gesundheitskosten, die mit Sicherheit vorhersehbaren situationsbedingten Leistungen, die Integrationszulagen sowie die Hälfte des Einkommensfreibetrages berücksichtigt werden. (rk)