Richtiger Rasen und mehr Training

Das Erstligateam des FC Bühler Frauen startet am Sonntag ins erste Meisterschaftsspiel. Mit drei statt zwei Trainingseinheiten pro Woche will Trainer Aykut Sakarya in dieser Saison mehr Punkte holen.

Stephanie Sonderegger
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Das Team des FC Bühler Frauen will mehr Punkte holen. (Bild: Stephanie Sonderegger)

Das Team des FC Bühler Frauen will mehr Punkte holen. (Bild: Stephanie Sonderegger)

BÜHLER. Auf dem sechsten Platz haben die FC-Bühler-Frauen 1 ihre vierte Saison in der 1. Liga im Juni abgeschlossen. «Wir haben uns schwergetan», sagt Trainer Aykut Sakarya. Nach einer vierwöchigen Pause ging es bereits im Juli wieder in die Trainingsphase für die anstehende Saison. Am Sonntag steht das erste Spiel der Meisterschaft gegen den FFC Südost Zürich an.

Dreimal statt zweimal Training

«Neu trainieren wir nicht nur in der Vorsaison, sondern allgemein dreimal die Woche», sagt Aykut Sakarya als er zum Trainingsplatz in Appenzell läuft. Hier gibt es richtigen Rasen, «nicht wie bei uns in Bühler, wo wir auf Kunstrasen trainieren müssen». Das sei bisher ein Problem gewesen, da ihnen die Erfahrung auf richtigem Rasen bei Auswärtsspielen gefehlt habe. «Das ist einfach ein anderes Spielen.»

Neben dem zusätzlichen Training startet das Frauenteam ohne grosse Kaderänderungen in die vierte Saison der 1. Liga. «Michèle Wüst und Bettina Mösli sind in der vergangenen Spielzeit von den Juniorinnen zu uns gekommen. Inzwischen sind sie Stammspielerinnen», sagt Trainer Aykut Sakarya. In dieser Saison sei einzig Ronja Mock hinzugestossen. «Sie ist eine starke Spielerin, die wir bei uns integrieren möchten.»

«Einen Schritt nach vorne»

Der Trainerstab um Aykut Sakarya mit Assistenztrainer Andreas Zeller und Goalietrainer Bruno Pfändler blickt der anstehenden Saison positiv entgegen. Von einer Verbesserung der Plazierung ist die Rede. «Diesmal wollen wir nicht zittern bis zum Schluss, sondern den Ligaerhalt direkt sichern», sagt Bruno Pfändler. «Wir wollen einen Schritt nach vorne machen – durch gutes Training und ein besseres Spiel», fügt Aykut Sakarya hinzu. Der Respekt vor den gegnerischen Teams bleibt dennoch bestehen. «Der FC Staad 2 ist stark. Das Team hat eben zwei Spielerinnen aus Kirchberg übernommen. Zudem helfen gelegentlich Spielerinnen des NLA-Teams aus», sagt Aykut Sakarya. Gossau sei ebenfalls nicht zu unterschätzen. Den FFC Südost Zürich 1, gegen den die Bühlerinnen übermorgen im Auswärtsspiel antreten, sehen sie ebenfalls als eines der besseren Teams mit guten Spielerinnen. «Sie können offensiv sehr gefährlich werden», sagt Aykut Sakarya. Punkten will er mit seinen überaus motivierten Bühler-Frauen dennoch: «Indem wir die Zürcherinnen erst gar nicht zum Spielen kommen lassen.»