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Rheinburg-Klinik gehalten, Patienten gerettet

Einsatzleiter Walter Scherrer und seine Mannen bewältigten die Auflagen der Feuerwehrhauptübung in Walzenhausen mit Brand, Rauchentwicklung und schwierigen Rettungen in der Rheinburg-Klinik kompetent und sicher.
Isabelle Kürsteiner
Mittels Hubretter wurde die bettlägerige Patientin auf einem Rettungsbrett geborgen. (Bild: iks)

Mittels Hubretter wurde die bettlägerige Patientin auf einem Rettungsbrett geborgen. (Bild: iks)

WALZENHAUSEN. Kein leichtes Unterfangen, die Rettungen in einer Spezialklinik mit Menschen im Rollstuhl oder gar mit bettlägerigen Patienten. Vor dieser Aufgabe stand die Feuerwehr Walzenhausen an ihrer diesjährigen Hauptübung.

Reibungslose Rettung

An einem Wochenende können sich bei rund sechzig Patienten, einem gleich grossen Mitarbeiterstab und Besuchern bis zu 180 Personen in der Rheinburg-Klinik aufhalten.

Silke Liesenfeld, Leitung Pflegedienst, brachte es nach der Übung auf den Punkt: «Die Rettungen verliefen reibungslos und ohne Hektik.» Beeindruckt über die verschiedenen Materialien, welche zur Brandbekämpfung und für die Rettungen benutzt wurden, ebenso mit welcher Seriosität und welchem Engagement gearbeitet wurde, zeigte sich Verwaltungsrats- und Geschäftsleitungsmitglied Beat Voegeli. Der Klinik-Betrieb wurde übrigens während der Hauptübung nicht gestört.

Walter Scherrers letzte Leitung

Für Einsatzleiter und Chef Löschzug 1, Walter Scherrer, war es nach zwanzig Jahren Dienst die letzte Übung. Er fand vor Ort im zweiten Untergeschoss einen Brandausbruch in der Elektrorückgewinnungsanlage vor. In der Folge mussten insgesamt zwölf Rettungen, davon die meisten vom Atemschutz, durchgeführt werden. Darunter waren eine bettlägerige Frau und Rollstuhlfahrer. Scherrer ordnete das Erstellen einer Druckleitung sowie die Rettungen an, wobei zwei Personen mit dem Hubretter aus St. Margrethen auf der Frontseite geborgen wurden. Gute Noten vergab Colin Harrison von der Regionalen Feuerwehr Heiden-Grub-Eggersriet-Wolfhalden. Seine Anregungen: Anstelle des Schnellangriffs in der Tiefgarage hätte zur Feuerbekämpfung ein Stahlrohr benützt und bei Ankunft des Hubretters dessen Material sofort entleert werden können.

Zum Schluss zeigte sich Gemeindepräsident Hansruedi Bänziger beeindruckt von der guten Bewältigung der komplexen Aufgabe, welche ein solches Gebäude mit Patienten, Mitarbeitern und Gästen darstelle. Als sensationell bezeichnete er das breite Wissen der Feuerwehrangehörigen, ebenso die bestens antrainierten, automatisierten Abläufe, und dies bei nur zehn Übungen pro Jahr.

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