REUTE: Ein neuer Lift fürs Altersheim

Vor kurzem weihte das Alters- und Pflegeheim Watt nach kürzester Bauzeit seinen neuen Lift ein. Der Einbau wird als Bekenntnis zum Heim gewertet, das nun höhere Betreuungsstufen anbieten kann.

Karin Steffen
Drucken
Teilen
Heimleiter Jakob Egli (stehend, Mitte) bedankt sich bei den Handwerkern für die hervorragende Arbeit beim Einbau des neuen Lifts. Auch vor Ort Gemeinderätin Karin Waltenspühl und Gemeinderat Michael Benz (beide stehend). (Bild: Karin Steffen)

Heimleiter Jakob Egli (stehend, Mitte) bedankt sich bei den Handwerkern für die hervorragende Arbeit beim Einbau des neuen Lifts. Auch vor Ort Gemeinderätin Karin Waltenspühl und Gemeinderat Michael Benz (beide stehend). (Bild: Karin Steffen)

Karin Steffen

redaktion

@appenzellerzeitung.ch

Der Einbau eines neuen Lifts in die bestehende Gebäudehülle bei laufendem Betrieb komme einem unglaublichen Kraftakt gleich. Das sei nur dank der Disziplin aller am Bau beteiligten Handwerkern möglich gewesen, bedankte sich Heimleiter Jakob Egli am vergangenen Donnerstagabend beim Richtfest bei den anwesenden Handwerkern. Und auch Yvonne Blättler, Leiterin Abteilung Pflegeheime und Spitex vom kantonalen Amt für Soziales, zeigte sich begeistert: «Ich gratuliere Ihnen zu diesem Lift. Das ist eine geniale Ausführung!» Die Gemeinderätin und Präsidentin der Altersheimkommission Karin Waltenspühl zeigte sich sehr glücklich über die kurze Bauzeit und die gelungene Umsetzung des Lifteinbaus.

Lichtdurchflutete Stockwerke

Der Einbau des neuen Lifts habe nur Vorteile, wie der Heimleiter während seiner zahlreichen Führungen durch das Haus immer wieder begeistert betonte. Durch den Liftschacht, der innerhalb des Gebäudes südseitig eingebaut wurde, präsentieren sich alle Stockwerke lichtdurchflutet. Die früher nur mühsam über ein enges Treppenhaus zugänglichen Zimmer im obersten Stock können nun bequem mit dem Lift ­erreicht werden. Dasselbe gilt für den Keller, der bei dieser Gelegenheit saniert werden konnte. «Aber vor allem erfüllen wir nun wieder alle Sicherheitsanforderungen des Kantons», freute sich Egli.

Alle Sicherheitsmängel behoben

Der alte Lift vermochte den Sicherheitsanforderungen mit dem offenen Liftschacht nicht mehr zu genügen. Zudem war er so klein, dass ein Rollstuhl mit Fussraste keinen Platz darin hatte. Weiter wurde die steile Rampe beim Eingang bemängelt, welche mit dem Rollstuhl selbstständig nicht zu bewältigen war.

Der Lifteinbau und die Möglichkeit, Betreuung bis Besa-Stufe 12 anzubieten, sei von Seiten Gemeinde als Besitzerin des APH Watt ein klares Bekenntnis zum Gemeinde-Altersheim, wusste Egli. Die Kosten belaufen sich auf rund 200 000 Franken, sagte der Gemeinderat und Präsident der Baukommission Michael Benz. Die Schlussabrechnung stehe aber noch aus.

Dank der sehr kurzen Bauzeit von rund vier Monaten konnte die Belastung für die Bewohner und das Personal auf einem Minimum gehalten werden, zeigte sich Jakob Egli erfreut. Heute sind alle, Bewohner wie das Personal, stolz auf ihren neuen Lift und freuen sich über die vereinfachten Ar­beitsabläufe.