Retten mit neuem Fahrzeug

Der Spitalverbund Appenzell Ausserrhoden erhält am Stützpunkt Herisau ein neues Rettungsfahrzeug. Damit ist die Erneuerung der Flotte mit insgesamt vier Fahrzeugen abgeschlossen.

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HERISAU. René Frei, Leiter Rettungsdienst des Spitalverbundes Appenzell Ausserrhoden (SVAR), hat dieser Tage gemäss Medienmitteilung des SVAR am Stützpunkt Herisau ein neues Rettungsfahrzeug in Empfang genommen. Das Fahrzeug präsentiert sich äusserlich in den typischen Rettungswagenfarben. «Im Innern sind alle notwendigen Geräte und Hilfsmittel für die Erstversorgung vorhanden, und wir haben im Vergleich zum Vorgängermodell mehr Platz», sagt Frei. Das neue Rettungsfahrzeug kostet gemäss Communiqué voll ausgerüstet rund 360 000 Franken. Es erfülle sämtliche Normen und Vorschriften, biete einen hohen Sicherheitsstandard, ist klimatisiert und verfügt über Allradantrieb. Mit der Lieferung des Rettungsfahrzeugs ist die Modernisierung der Fahrzeugflotte des Spitalverbundes abgeschlossen.

Vier Rettungsfahrzeuge

Von den vier Einsatzfahrzeugen des Rettungsdienstes des SVAR sind zwei in Herisau und je eines in Teufen und Heiden stationiert. Letzteres wurde im vergangenen Herbst in Betrieb genommen. Insgesamt beschäftigt der Rettungsdienst 19 ausgebildete Rettungssanitäter und vier Auszubildende. Jedes Jahr beginnen in der Regel zwei Lernende ihre Ausbildung zum Rettungssanitäter. Der Rettungsdienst SVAR ist der Kantonalen Notrufzentrale 144 angeschlossen. In der Einsatzzentrale in St. Gallen werden die eingehenden Anrufe entgegengenommen und jeweils dem zuständigen Rettungsdienst in Auftrag gegeben.

Acht Jahre im Einsatz

Mit seinen vier Rettungsfahrzeugen leistete der Rettungsdienst SVAR 2013 insgesamt 2748 Einsätze, das sind rund 90 mehr als im Vorjahr. Dabei wurden 2717 Patienten transportiert, rund 1550 waren über 65 Jahre alt. Im Verlauf des vergangenen Jahres legten die vier Rettungsfahrzeuge des SVAR über 100 000 Kilometer zurück. Rettungsfahrzeuge werden jeweils nach etwa acht Jahren ausgemustert, weil dann mit stark steigenden Unterhaltskosten gerechnet werden muss. (pd)

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