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Reto Inauen zieht sich aus der Politik zurück.Bild: RF

Omegloset – Omeglueget

Kaum hat Nevin Galmarini eine Olympiamedaille gewonnen, taucht auch schon die «Schweizer Illustrierte» für eine Homestory bei ihm auf. Der 31-jährige Engadiner, «dem man seine Kindheit in Herisau AR» deutlich anhöre, sei der Typ Traumschwiegersohn, las Kiebitz. Doch Nevin Galmarini kann auch anders. Seiner Gitarre mit aufgeklebtem Totenkopf entlockt er zu Hause in Witikon am Stadtrand von Zürich mit Vorliebe harte Töne. Und sein Aufwärmsong vor dem Siegeslauf von Pyeongchang ist «Spit Out the Bone» von Metallica. Heavy Metal pur. Schweres Metall ist auch die Goldmedaille, die seine Geschwister und Freunde einen Tag nach der Heimkehr anfassen wollen. Ihr Erstaunen gilt aber nur den 586 Gramm Gewicht des Edelmetalls. Dass er diese gewinnen würde, war eh allen klar.

Das Appenzellerland hat wieder eine Miss. Doch wie zu erwarten, handelt es sich bei dem auserwählten Geschöpf nicht um eine schöne junge Dame, sondern um eine Kuh. «William Marlen toppt alle», titelte die Zeitung «Schweizer Bauer». Richter Michael Spichtig aus Melchtal OW habe am Freitag die monumentale Kuh aus dem Stall von Theo Ehrbar aus Herisau zur Miss Original Braunvieh gemacht. Das längere Voreuter und das breitere und höher angesetzte Nacheuter gaben offenbar den Ausschlag für den Missentitel, wie Kiebitz staunend zur Kenntnis nahm.

Elise Tobler aus Heiden war die erste, heute noch dokumentierte Sammlerin, die systematisch Briefmarken sammelte, tauschte und darüber fachsimpelte, erfuhr Kiebitz an der Ausstellung über 175 Jahre Schweizer Briefmarken im Berner Museum für Kommunikation. Elise Toblers Nachkommen bewahrten die Sammlung und bauten sie über vier Generationen aus.

Tennisstar Roger Federer sammelte am Wochenende im Kalifornischen San Jose bei seinem fünften «Match for Africa» Geld für einen guten Zweck. Diesen Auftritt wollte sich auch der gleichenorts tätige Eishockeystar Timo Meier nicht entgehen lassen. Wie Kiebitz via Twitter erfuhr, ist es sogar zu einer persönlichen Begegnung der zwei Sportsfreunde gekommen.

«Warum geraten Topmanager in diese Spirale, obwohl sie eigentlich schon längst alles haben: Geld, Ruhm, Ehre?», fragte die Sonntagszeitung Milan Kalabic, Chefarzt der Klinik Teufen Group in Zusammenhang mit dem Fall Pierin Vincenz. «Konzernchefs oder Verwaltungsräte haben eine unheimliche Macht. Das kann sie verändern, und irgendwann verlieren sie den Bezug zu den eigenen Machtansprüchen», antwortet Kalabic. Er kennt die Managerzunft aus seiner Klinik, die auf Burn-outs und psychosomatische Behandlungen spezialisiert ist. In den oberen Wirtschaftskreisen sei das Haben oft wichtiger als das Sein, so Kalabic. «Irgendwann ist immer mehr nicht genug, obwohl man eigentlich schon viel Geld hat. Im Zentrum steht dabei weniger die Summe an sich, sondern das Gefühl des Gewinnens», so der Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie. In Teufen ist fachkundige Hilfe wenigstens nah, denkt sich

Kiebitz

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