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Restaurants auf Pass und Gipfel erfahren Erneuerung

Die Säntis-Schwebebahn baut dieses Jahr zwei ihrer Gastronomiebetriebe um. Während der Gast beim einen kaum einen Unterschied feststellen dürfte, erhält der andere ein neues Konzept.
Karin Erni
Die «Passhöhe» wird in rund einem Monat wieder eröffnet. Bild: PD

Die «Passhöhe» wird in rund einem Monat wieder eröffnet. Bild: PD

Das Restaurant Passhöhe auf der Schwägalp ist derzeit wegen Umbauarbeiten geschlossen. Während der Gastraum praktisch unverändert bleibt, erfahren Küche und Sanitäranlagen umfassende Neuerungen. Dies geschehe nicht nur, weil die Infrastruktur des 1991 letztmals renovierten Lokals etwas in die Jahre gekommen sei, sondern weil die gesamte Gastronomie der Säntis-Schwebebahn AG neu organisiert werde, wie Geschäftsführer Bruno Vattioni erklärt. Neben der «Passhöhe» gehören das Restaurant des Schwägalp-Hotels sowie die beiden Betriebe auf dem Säntisgipfel «Terrasse» und «Panorama» der Säntis-Schwebebahn. Es mache betriebswirtschaftlich keinen Sinn, dass an allen vier Standorten alles selber produziert wird, so Vattioni. «Künftig wird ein Teil des Angebots in der Küche des Hotels auf der Schwägalp vorbereitet und an die anderen Restaurants ausgeliefert. Die Küche des Hotels ist beim Neubau für diesen Zweck bewusst grosszügig dimensioniert worden.»

Umbau auf dem Gipfel erfolgt im Winter

Die grosse Wetterabhängigkeit stelle eine Herausforderung für die Gastronomie auf Schwägalp und Säntis dar, so Bruno Vattioni. «Bei Schlechtwetter kommen kaum Gäste und bei Sonnenschein können wir uns fast nicht retten vor Leuten.» Mit dem neuen Konzept wolle man diesen Schwankungen entgegenwirken. «Bei schlechtem Wetter können wir künftig vieles vorproduzieren. Dadurch kann das Personal besser ausgelastet und die Kosten können reduziert werden.» Im kommenden Winter ist das Selbstbedienungsrestaurant auf dem Gipfel bei den geplanten Umbauarbeiten an der Reihe. Es wurde vor rund 20 Jahren in Betrieb genommen und ist mit seiner Ausstattung nicht mehr zeitgemäss. Das Lokal soll ein gemütlicheres Ambiente und neues Mobiliar aus Holz erhalten. «Wir wollen etwas mehr Berghütten-Gefühl hineinbringen», sagt Vattioni. Dazu gehört auch, dass der Gast hier künftig bedient wird. Auch sollen vermehrt Anlässe stattfinden. Dafür steht eine kleine Bühne für eine Musikkapelle zur Verfügung. Die Anzahl Sitzplätze soll beibehalten werden. Neben den Neuerungen, die der Gast sieht, werde auch hinter den Kulissen viel investiert. «Bei Umbauten müssen jeweils die neuen Vorschriften beim Brandschutz berücksichtigt werden», so Vattioni. Der Umbau der «Passhöhe» soll etwa 1,2 Millionen, derjenige des Terrassen-Restaurants gegen 1,8 Millionen Franken kosten. Nach Beendigung der Umbauarbeiten im kommenden Frühjahr wird das Panoramarestaurant auf dem Säntisgipfel ausschliesslich für angemeldete Gruppen und Hotelgäste reserviert sein. Das Restaurant Passhöhe öffnet in rund einem Monat seine Türen wieder für das Publikum.

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