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Restaurant-Szene dünnt aus

Beizensterben Es sind nicht nur die grossen Häuser, die mit ihrer Schliessung ein Dorf oder eine ganze Region ärmer machen. Auch die Restaurants und Beizli, die man der Wirtsleute wegen gern hatte, werden vermisst. Die nachfolgende Auflistung aus dem Vorderland erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Gasthaus zur Post, Rehetobel

Monika und Paul Zünd haben sich ins Bündnerland abgesetzt, die «Poscht» ist deshalb seit Sommer 2017 verwaist. Die Eigentümer Martina und Pius Steiner nützen die Zeit, um dem Haus eine neue Südfassade zu verpassen. Man wolle die «Poscht» als Gasthaus erhalten, schreiben sie auf ihrer Homepage. Über das Konzept sollen die neuen Wirtsleute entscheiden.

Gasthaus Rössli am Kaien, Rehetobel

Meldung im jüngsten Gemeindeblatt: Das im Sommer 2016 zu einer Pizzeria mutierte «Rössli am Kaien» schliesst seine Türen. Das Gasthaus am Scheidweg war im Februar 2000 nach umfassender Renovation wiedereröffnet und dann unter wechselnden Wirten lange Zeit als Restaurant mit sehr guter Küche geführt worden.

Gasthaus Löwen, Rehetobel

Das traditionsreiche Dorfrestaurant wurde 2012 endgültig geschlossen. Ein Jahr zuvor hatten die Besitzer Elsi und Kurt Tobler erfolglos versucht, das Haus zu verkaufen. Es bildete sich daraufhin eine Gruppe von Privaten, die das Gasthaus zum Beispiel in Form einer Genossenschaft retten wollten. Die Geldsammelaktion zeigte aber keinerlei Erfolg.

Gasthaus Hirschen, Grub

Hans und Vreni Sturzenegger haben den «Hirschen» mehr als 45 Jahre lang geführt. Aufgefallen ist beim Appenzeller Haus Jahr für Jahr der wunderschöne Blumenschmuck an den Fenstern. Seit kurzem ist der «Hirschen» wegen eines Krankheitsfalls geschlossen.

Gasthaus Ochsen, Grub

Erich und Luise Högger wirten nur unweit vom «Hirschen» entfernt. Auch sie sind Vollblutgastgeber, die den «Ochsen» seit 45 Jahren betreiben. Nachdem Höggers nun schon seit einem Weilchen im Pensionsalter sind, möchten sie ihr Haus verkaufen.

Restaurant Rosengarten, Heiden

Manuela Benz und Daniel Schneider waren die letzten, die bis 2017 im «Rosengarten» wirteten. Dann erwarb die Pro Rosengarten AG das Haus. Sie setzt nicht mehr auf Gastronomie, sondern errichtet im einstigen Restaurant eine Wohnung.

Hotel Park/ Kurhaus Sunnematt, Heiden

Das Hotel Park dient zurzeit als einfache Gruppenunterkunft für Militärdienstleistende und Vereine. Der geplante Hotelneubau wurde auf Eis gelegt. Offen ist auch die Zukunft des Sunnematt-Areals. Dort planten Investoren Alterswohnungen und ein Pflegezentrum. Nach dem Nein des Stimmvolks müssen sie zurück auf Feld eins. (eg/cal)

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