Reorganisation der Führung wird vorgezogen

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Walzenhausen Der Gemeindepräsident soll künftig im Vollamt tätig sein. Ursprünglich sollte dies ab 2019 erstmals der Fall sein. Da inzwischen aber der ­jetzige Gemeindepräsident auf Ende September 2017 seinen Rücktritt erklärt hat, müsse ­dieser Teil der Reorganisation vorgezogen werden, heisst es in einer Medienmitteilung. Für die Zeit vom 1. Oktober bis Ende Jahr habe sich der Gemeinderat für eine Interimslösung entschieden: Roger Rüesch, Vizegemeindepräsident, wird die Geschäfte des Gemeindepräsidenten übernehmen. Unterstützt wird er dabei von Gemeinderat Michael Litscher.

Eine Findungskommission, zusammengesetzt aus Mitgliedern der Lesegesellschaft Lachen, Vertreter von Parteien und Wirtschaft, hat kürzlich ein Stelleninserat geschaltet, worin ein Gemeindepräsident oder eine Gemeindepräsidentin gesucht wird. Der Gemeinderat seinerseits hat mit der Verabschiedung eines revidierten Entschädigungsreglements die gesetzliche Grundlage für die Entschädigung eines neuen Gemeindepräsidenten im Vollamt geschaffen. Diese beträgt 160 000 Franken im Jahr, heisst es weiter. Der Gemeindepräsident im Vollamt erhalte kein Sitzungsgeld. Mandatsentschädigungen in der Funktion als Gemeindepräsident würden vollumfänglich in die Gemeindekasse fliessen. Derzeit sei man am Erarbeiten eines Pflichtenheftes und einer Stellenbeschreibung. Am 5. September werden in einem Podium in der Mehrzweckanlage die Bewerber für die Gemeindepräsidenten-Stelle vorgestellt. Am 24. September findet der erste Wahlgang statt. (gk)

Alle mit Wohnsitz in Walzenhausen haben die Möglichkeit, sich bis 31. Juli beim Koordinator der Findungskommission, Hans-­Ulrich Sturzenegger, Lachen 761, 9428 Walzenhausen, für das Amt zu bewerben.