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Rennen und entscheiden

Sven Hellmüller ist von der Stiftung Schweizer Sporthilfe als Nachwuchssportler des Jahres 2015 nominiert. Noch acht Tage kann für den OL-Läufer aus Speicher gevotet werden.
Mea Mc Ghee
Sven Hellmüller orientiert sich neu: Er startet diese Saison erstmals in der Kategorie Elite. (Bild: pd)

Sven Hellmüller orientiert sich neu: Er startet diese Saison erstmals in der Kategorie Elite. (Bild: pd)

ORIENTIERUNGSLAUF. Die Bronzemedaille über die Mitteldistanz an den Weltmeisterschaften der Junioren in Norwegen ist das herausragende Resultat, das Orientierungsläufer Sven Hellmüller im Sportjahr 2015 erreicht hat. Damit hat es der 20-Jährige aus Speicher unter die fünf Nominierten für den Titel Nachwuchssportler des Jahres der Stiftung Schweizer Sporthilfe geschafft. Eine Ehre sei dies, so Hellmüller. «Und es zeigt, dass Erfolge im OL wahrgenommen werden.» Zwischen 13 und 15 Stunden pro Woche trainiert der OL-Läufer, und meist zweimal täglich. Die Grundlagen-Ausdauer erarbeitet er sich alleine, das Kartentraining absolviert er mit der Sportschule Appenzellerland, die er bis zur Matura besucht hat. «Sie legen mir immer gute Bahnen», so der Speicherer.

Neu bei der Elite

Diese Saison startet Hellmüller neu in der Kategorie Elite. Mit dem Nationalkader weilte er Ende Februar in einem wöchigen Trainingslager in Spanien. Bei der Elite müsse er sich erst hocharbeiten, eine Erfahrung, die er lange nicht mehr gemacht habe. «Ich kann von den Spitzenathleten viel lernen, das ist cool.» Der Elite-Neuling strebt diese Saison die Teilnahme an der EM an, «ein hohes Ziel.» Realistisch sei die Qualifikation für die Universiade. Als nächster Wettkampf steht am 19. März die Schweizer Meisterschaft im Nacht-OL auf dem Programm.

Spitzensport-RS

Für den 20-Jährigen beginnt im April die zweite Phase der Spitzensport-RS. In Magglingen wird er optimale Trainingsbedingungen vorfinden. Dort absolviere er die Sportleiter-Ausbildung. Im September wird Hellmüller an der ETH in Zürich das Studium im Maschinenbau aufnehmen. «Teilzeit, damit ich den Sport weiter so intensiv betreiben kann wie bisher.» Am OL fasziniert ihn: «Dass man nebst dem schnellen Laufen den Kopf braucht, um schnell Entscheide zu fällen.»

Facebook und Twitter

Die Schweizer Sporthilfe vergibt die bedeutendste Auszeichnung im Nachwuchssport zum 35. Mal. Die Gewinner werden von einer Jury, Vertretern der Sportredaktionen und der Öffentlichkeit gewählt. Die Stimmen des Online-Votings zählen 20 Prozent. Hellmüllers Strategie, an Stimmen zu kommen: Er setzt auf Facebook und Twitter. «So erreiche ich auch Kontakte in Nordeuropa.» Als Favorit auf die Auszeichnung und das damit verbundene Preisgeld von 12 000 Franken sieht sich Sven Hellmüller nicht. Zu stark sei die Konkurrenz, die teils mehr Medaillen gewonnen hat als der Speicherer. «Alle Nominierten hätten den Titel verdient», sagt er sportlich fair. Die Preisübergabe findet am 8. April auf dem Landgut Bocken in Horgen statt.

Bis am 21. März können unter www.sporthilfe.ch Stimmen abge- geben werden.

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