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Rekurs wurde abgewiesen

Innerrhoden Der Eigentümer eines Hauses, das von diesem nicht als Hauptwohnsitz benutzt, aber zu einem Teil für die Eigennutzung freigehalten wird, hat eine Veranlagung für die Tourismusförderungsabgabe erhalten. Dagegen hat er Rekurs bei der Standeskommission erhoben. Der Rekurrent vertrat dabei die Auffassung, dass nur Ferienhäuser und -wohnungen mit einer Tourismusförderungsabgabe belastet werden dürfen. Das ihm gehörende Wohnhaus werde aber weder als Ferienhaus noch anderweitig touristisch genutzt. Er profitiere deshalb vom Tourismus nicht. Wie die Standeskommission nun in einer Mitteilung schreibt, hat sie den Rekurs abgewiesen. Denn bei der Tourismusförderungsabgabe handle es sich um eine Kostenanlastungssteuer, die bei der abgabepflichtigen Person keinen konkreten Vorteil voraussetzt. Es sei daher nicht relevant, ob der Abgabepflichtige einen konkreten Vorteil aus dem Tourismus zieht oder nicht. Wer im Kanton ein Haus besitze, das er zur freien Nutzung zur Verfügung hält, ohne dass es gleichzeitig sein Wohnsitz ist, gehört zum Personenkreis der abgabepflichtigen Ferienhausbesitzer, sofern das Haus für Übernachtungszwecke geeignet ist. (rk)

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