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REISEN: Wattwil bleibt am günstigsten

Alle Toggenburger Gemeinden und die meisten Nachbarorte bieten Gemeinde-Tageskarten an. Die Preise bewegen sich in einem Band zwischen 40 und 45 Franken. Man kann die Karten bequem übers Internet bestellen.
Martin Knoepfel

Martin Knoepfel

martin.knoepfel@toggenburgmedien.ch

«Chumm Bueb und lueg dis Ländli aa». So lautete ein Werbeslogan aus einer Zeit, da es noch keine Gemeinde-Tageskarten gab. Den Slogan gibt’s nicht mehr, beziehungsweise er wird nicht mehr verwendet, doch dafür gibt’s die Gemeinde-Tageskarte, die dennoch gut nachgefragt wird. Vor allem an Wochenenden und Feiertagen muss man frühzeitig reservieren, wenn man zum Zuge kommen will, sonst fährt der Zug ab, mindestens bildlich gesprochen.

Zum Zuge kommen ist nicht wörtlich zu nehmen. Die Gemeinde-Tageskarte gilt nicht nur für die SBB und die meisten anderen Eisenbahnen in der Schweiz, sondern ebenfalls für Postautos, für viele innerstädtische Busbetriebe, für Schifffahrtsunternehmen und für Bergbahnen. Mit der Gemeinde-Tageskarte kann man überall dort fahren, wo das GA gültig ist.

Welche Gemeinden auf 2018 aufschlagen

Die Preise für die Gemeinde-Tageskarten bewegen sich im Toggenburg in einem engen Rahmen. Am günstigsten gibt es die Karten nächstes Jahr in Wattwil, wo 40 Franken verlangt werden. Der Wattwiler Preis verändert sich 2018 nicht gegenüber dem zu Ende gehenden Jahr. Wattwil bietet vier Exemplare der Gemeinde-Tageskarten an.

Die Obertoggenburger Gemeinden Ebnat-Kappel, Nesslau und Wildhaus-Alt St. Johann sowie in Bütschwil-Ganterschwil verlangen jeweils 43 Franken. In den Obertoggenburger Gemeinden werden jeweils zwei Gemeinde-Tageskarten angeboten. In Bütschwil-Ganterschwil sind es vier Stück. Lichtensteig (zwei Exemplare), Mosnang (drei Stück), Neckertal (drei Karten), Lütisburg (zwei Exemplare) und Kirchberg (fünf Karten) verlangen jeweils 45 Franken.

Verschiedene Gemeinden haben die Kosten für die Tageskarten mit Wirkung ab dem 1. Januar 2018 erhöht. In Kirchberg, Lütisburg, Mosnang und Neckertal ist das der Fall. Der Preis steigt jeweils von 43 auf 45 Franken. Ebnat-Kappel – bisher zusammen mit Wattwil die günstigste Gemeinde im Toggenburg – schlägt von 40 auf 43 Franken auf. Als Begründung für den Aufschlag wird verschiedenenorts erwähnt, dass ein Preisaufschlag von 2017 weitergegeben werde.

Einfache Bestellung via Internet möglich

Die Bestellung der Gemeinde-Tageskarten ist für die Reiselustigen sehr einfach. Die meisten Toggenburger Gemeinden haben auf ihrer Website einen entsprechenden Link platziert. In Hemberg muss man über die Suchfunktion im Internet-Auftritt der Gemeinde gehen. In Mosnang benutzt man mit Vorteil den Online-Schalter. Wer in Hemberg und Oberhelfenschwil eine Gemeinde-Tageskarte reservieren will, wird zur Gemeindeverwaltung von Neckertal weitergeleitet. Verschiedene Gemeinden halten auf der Website fest, dass sich das Angebot an die Einwohner richtet.

Last-Minute-Angebote sind günstiger

Einige Gemeinden kennen das Prinzip des Last-Minute-Angebots, das heisst, man kann die Gemeinde-Tageskarte für den Folgetag ab einem festgelegten Zeitpunkt – typischerweise ab 16 bis 17 Uhr – zum halben Preis kaufen, wenn dann noch Karten übrig sind. Erwartungsgemäss kann man keine Karten zum halben Preis reservieren. «Bislang besteht kein Bedürfnis an einem Last-Minute-Angebot, zumal die Tageskarten nach wie vor eine sehr gute Nutzung aufweisen», antwortete Peter Minikus, Ratsschreiber von Bütschwil-Ganterschwil. Lütisburg zählt ebenfalls zu den Gemeinden ohne ein Last-Minute-Angebot für die Tageskarten. Offenbar hat man sich auch schon Gedanken darüber gemacht. Das ist der Antwort von Ratsschreiber Andreas Breitenmoser zu entnehmen, der die Einführung eines derartigen Angebots nicht ausschliesst.

«Es gibt keinen Grund, wieso wir kein Last-Minute-Angebot haben. Es gab aber auch noch keine Anfragen deswegen, soviel ich weiss», antwortet Vreni Wild, Gemeindepräsidentin von Neckertal. Sie vermutet, dass das darauf zurückzuführen ist, dass in der Gemeinde Neckertal die Distanzen etwas grösser sind als andernorts. Das falle bei Last-Minute-Angeboten, bei denen die Leute die Tickets noch relativ knapp abholen müssen, ins Gewicht, erläutert die Gemeindepräsidentin.

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