Reise zum Schwarzsee

Frauenriege Bazenheid

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Mit ihrem Reiseziel und der Aussicht zufrieden: Die Frauen der Frauenriege Bazenheid. (Bild: PD)

Mit ihrem Reiseziel und der Aussicht zufrieden: Die Frauen der Frauenriege Bazenheid. (Bild: PD)

Im Vereinstenue und mit vollgepacktem Rucksack versammelten sich 15 Frauen der Frauenriege Bazenheid am 10. Juni früh morgens beim Bahnhof. Die Fahrt ging via Zürich–Aarau bis nach Biel. Mit Kaffee und Zöpfli frisch vom Beck wurden wir beschenkt aus der Vereinskasse. Die Fahrt verlief dank vielem ­Gesprächsstoff der Frauen im Eiltempo.

Die Reise geht ohne Schiff weiter

Die SBB haben uns im Stich gelassen. Wegen Baustellen verpassten wir leider das Schiff für die Drei-Seen-Fahrt. Unsere versierten Reiseleiterinnen änderten jedoch sofort und souverän das Reiseprogramm. Mit einer Stunde Verspätung fuhren wir von Biel mit dem Kursschiff, vorbei an der Petersinsel, bis nach Erlach. Das Postauto und der Zug brachten uns dann bis nach Murten. Es war eine schöne Fahrt mit toller Aussicht auf die Jurabergkette. Zeitgerecht wurden wir im «Chesery» empfangen. Uns wurde ein ausgiebiger Apéro serviert. Es war genügend Zeit zum Lädele oder für einen Rundgang auf der Stadtmauer. Um Punkt ­ 15 Uhr führte die Reise weiter per Postauto ins Fribourger Oberland, genauer zum schönen Schwarzsee. Dort bezogen wir im Hotel Bad unsere Zimmer. Fürs Nachtessen schnürten wir dann aber nochmals unsere Schuhe. Es ging zu Fuss hoch zur Alp «Hubel Rippa». Einen feinen Älpler­znacht gab’s, und ein Tropfen Wein dazu durfte auch nicht fehlen! Lustig, frohgelaunt mit Gesang und im Gleichschritt machten wir uns danach auf den Weg zurück zum Hotel.

Fribourg – ein Bijoux an der Saane

Ein feiner Zmorge stärkte uns ­ für die neuen Überraschungen vom Sonntag. Bei stahlblauem Himmel bewanderten wir den Hexenweg rund um den Schwarzsee. Die wunderschöne Landschaft bietet sehr viele Freizeit- und Familienaktivitäten für Junge und Junggebliebene. Immer wieder wurden unsere schönen grünen Turnershirts zum Blickfang und es gab Gesprächskontakt: «So schönes junges Bio-Gemüse!» Im klimatisierten Postauto verliessen wir den schönen Schwarzsee. Nach einer Stunde Fahrt erreichten wir die imposante Unistadt Fribourg. Mit dem Petit Train (Minizug) erlebten wir eine geführte Stadtrundfahrt. Über Brücken zur Altstadt, an vielen Sehenswürdigkeiten vorbei. Immer in Sichtweite: Die mächtige Kathedrale St. Niklaus. Schliesslich verging die Heimreise im Zug wieder wie im Fluge. Nach einem feinen Znacht im Landhaus Bazenheid verabschiedeten wir uns. Ein ­genialer Ausflug ist Geschichte. Was bleibt, sind Erinnerungen an ein unvergessliches Wochenende. (pd)