Rehetobels Bevölkerung zieht «Sportsclinic» vor

REHETOBEL. Die Mehrheit der Rehetobler Bevölkerung bevorzugt für die Zukunft der Liegenschaft «Ob dem Holz» das Projekt «Sportsclinic». In einer Konsultativabstimmung sprachen sich 453 Stimmberechtigte für dieses Projekt aus, 260 stimmten für die Alternative «Neustart».

Bruno Eisenhut
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Aus dem Haus «Ob dem Holz» soll ein Therapiezentrum werden. (Bild: Urs Bucher)

Aus dem Haus «Ob dem Holz» soll ein Therapiezentrum werden. (Bild: Urs Bucher)

REHETOBEL. Die Mehrheit der Rehetobler Bevölkerung bevorzugt für die Zukunft der Liegenschaft «Ob dem Holz» das Projekt «Sportsclinic». In einer Konsultativabstimmung sprachen sich 453 Stimmberechtigte für dieses Projekt aus, 260 stimmten für die Alternative «Neustart».

Therapiezentrum geplant

Die in Rehetobel wohnhaften Orthopäden Andreas Bänziger und Florian Kamelger sind Inhaber der Sports Medicine Excellence AG. Mit ihrem Unternehmen wollen sie auf dem «Ob dem Holz»-Grundstück ein Therapie- und Regenerationszentrum realisieren. In der Sportsclinic Switzerland sollen sich Patienten nach einer ambulanten Operation im Bereich des Bewegungsapparates für einige Tage erholen. Das Konzept der beiden Unternehmer sieht den Abbruch des bestehenden Gebäudes vor. Stattdessen wird ein Neubau mit 30 Zimmern und 40 Betten entstehen. Das unterlegene Projekt «Neustart» sieht die Umnutzung des bestehenden Hauses in Wohnungen, Restaurant, Zimmer und Sitzungsräume unter dem Dach einer Genossenschaft vor. Die Stimmbeteiligung lag bei gut 57 Prozent.

Abgabe im Baurecht erwünscht

Im weiteren ging es bei der gestrigen Abstimmung um die Frage «Baurecht» oder «Verkauf». 537 Stimmbürgerinnen und Stimmbürger bevorzugen die Abgabe der Liegenschaft im 50jährigen Baurecht. Lediglich 173 sähen es lieber, wenn die Gemeinde als jetzige Besitzerin der Liegenschaft diese verkaufen würde. Da es sich bei der gestrigen Abstimmung um eine Konsultativabstimmung handelte, will der Gemeinderat mit beiden Parteien weiterverhandeln. Die Volksdiskussion läuft bis am 31. Juli, und die definitive Abstimmung ist auf den 29. November terminiert.