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REHETOBEL: Unattraktives Amt

Niemand will in der Evangelischen Kirchgemeinde das Präsidium übernehmen. Und so geht’s im Co-Präsidium weiter.

Das vergangene Jahr der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Rehetobel stand ganz im Zeichen der Suche. Neue Vorstandsmitglieder, Helfer und jemand für das Pfarramt mussten gefunden werden. Rund 27 Stimmberechtigte versammelten sich am Freitagabend in der Ortskirche. Präsidentin Barbara Nef dankte für das Engagement. Die Stimmberechtigten wählten Ricarda Zech und Ruth Regli einstimmig neu in den Kirchenvorstand. Zech, Chemikerin, wünscht sich weiterhin eine lebendige, offene Kirchgemeinde für alle Generationen. Sie wird den Bereich Unterricht übernehmen. Die Musikerin Regli übernimmt das Ressort Senioren. Sie freue sich auf eine spannende Zeit. In die Geschäftsprüfungskommission (GPK) wurde neu die Treuhandexpertin Jasmin Nagel gewählt.

Für das Präsidium wurden bis heute keine Kandidierenden gefunden. Somit wird diese Funktion bis auf weiteres als ein Co-Präsidium durch Theo Zähner und Barbara Nef weitergeführt.

Fündig wurde dafür die zehnköpfige Pfarrwahlkommission: Im September tritt die aus Deutschland stammende Ulrike Hesse die zweijährige Mentoratszeit an. Ab September 2019 kann sie dann von den Stimmbürgern ­definitiv zur Pfarrerin gewählt werden.

Die Rechnung schliesst mit einem Gewinn um die 12 000 Franken. Sie passiert einstimmig. Im Budget 2017 ist ein Verlust von rund 64 000 Franken vorgesehen. Dies vor allem deshalb, weil das Pfarrhaus renoviert werden muss. Die Beibehaltung des Steuerfusses von 0,7 Einheiten wurde beschlossen.

Ein Rückblick beleuchtete das Kirchenleben. Unter anderem gab es einen Kindererlebnistag, diverse Seniorenausflüge oder das Schulschlusssingen. Barbara Nef verwies zum Schluss auf den bevorstehenden Abschiedsgottesdienst von Pfar­rerin Beatrix Jessberger Ende ­August.

Denise Linder

redaktion@appenzellerzeitung.ch

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