REHETOBEL: «Krone» soll ausgebaut werden

Elisabeth Bucher und Ursi Sträuli werden in die Verwaltung des Alters- und Pflegeheims Krone gewählt.

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2016 wurde der beste je erzielte Geschäftsgang realisiert. (Bild: PD)

2016 wurde der beste je erzielte Geschäftsgang realisiert. (Bild: PD)

«Die Belegung im Jahr 2016 lag bei sehr hohen 96 Prozent, zudem ist die Pflegenachfrage um beinahe 18 Prozent gestiegen», heisst es im Bericht über die GV des Alters- und Pflegeheims Krone in Rehetobel. Diesen erfreulichen Umständen verdanke die Institution den besten je erzielten Abschluss mit einem Cashflow von knapp 690000 Franken. Dieser ist gegenüber dem Vorjahr um 112,7 Prozent gestiegen. Zum Ergebnis beigetragen hat das Alterswohnen mit 50000 Franken.

Wie Präsident Urs Rohner festhielt, sei erfolgreich zu sein nie ein Zufallsprodukt, sondern das Resultat weitsichtiger und kompetenter Teamarbeit. Er bedankte sich bei allen Mitarbeitenden. Die Investitionen von mehr als 230000 Franken tragen dazu bei, dass die «Krone» technisch und bezüglich Infrastruktur auf einem hohen Stand bleibt.

Mit Sandra Zähner und Elisabeth Brassel waren zwei Rück­tritte aus der Verwaltung zu verzeichnen. Sandra Zähner bleibt der «Krone» in der Funktion der Co-Pflegeleitung zusammen mit Ursula Graf erhalten. Die Verwaltung schlug den Genossenschafterinnen und Genossenschaftern Ursi Sträuli und Elisabeth Bucher zur Wahl vor; die Generalversammlung wählte sie einstimmig als neue Mitglieder.

Weil das Projekt Luft/Wasser-Wärmepumpe wegen der Schallproblematik nicht weiterverfolgt wurde, hat die Verwaltung beschlossen, die Renovation der Heizung mittels Gasbrennern zu realisieren. Zusätzlich soll aber auch die gut 40-jährige Lüftung ersetzt werden. Dem Investitionsantrag von 320000 Franken stimmte die GV zu.

Urs Rohner erläuterte der Versammlung das Projekt Innenhof, welches in Erarbeitung ist und zu gegebener Zeit vorgestellt werden wird. Die Idee ist die Realisierung eines zweistöckigen Ausbaus, damit die Demenzabteilung zusätzlichen Raum erhält und die Eingangssituation markant verbessert wird, da sie nicht mehr ganz den heutigen Ansprüchen eines modernen Pflegeheims entspricht. (pd)