Regionale Hausschlachterei

Neuer Metzger in Degersheimer Hausschlachtanlage, an der auch die Gemeinde Neckertal beteiligt ist.

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Region. Im Jahr 2004 ist die regionale Hausschlachtanlage als autonomer Teil der Notschlachtanlage der sieben Gemeinden Degersheim, Flawil, Herisau, Mogelsberg, St. Peterzell, Schönengrund und Schwellbrunn eröffnet worden. Leider ist die Hausschlachtanlage nie richtig angelaufen. Dies steht und fällt mit einem guten Berufsmann. Jetzt wurde mit Werner Hofer ein neuer Pächter der regionalen Haus- und Notschlachtanlage gefunden. Am 31.

Juli durfte der Verwaltungsratspräsident Migg Scheurer dem Metzger Werner Hofer die Schlüssel zur Schlachtanlage überreichen. Die ersten zwei Augustwochen nützten Hofer und diverse Handwerker um Reparaturen durchzuführen, einzurichten und die mitgebrachten Utensilien an den richtigen Ort zu plazieren.

Treibgang zur Tötungsbucht

Unter den mitgebrachten Artikeln handelt es sich unter anderem um einen Treibgang, welcher in der Tötungsbucht endet.

So müssen Tiere, vor allem aus der Weide-Beef Produktion, nicht mehr ins Schlachthaus geführt werden, sondern werden direkt vom Transportfahrzeug über die Rampe ins Aufnahmegehege getrieben. Das grosse Gefahrenpotenzial im Umgang mit extensiv gehaltenen Tieren kann so auf ein Minimum gesenkt werden. In der näheren Umgebung sind nirgends solche Auffanggehege anzutreffen. Die Anlage ist auch biokonform.

Branchenkenner

Der 52jährige Werner Hofer hat sich für sein Wirken in Degersheim viel vorgenommen. Am 25. August wurde zum ersten Mal offiziell geschlachtet. Werner Hofer bringt fünfzehn Jahre Erfahrung in der Führung einer Hausschlachtanlage mit. Geschlachtet wird jeweils am Mittwoch, an den übrigen Tagen wird das Fleisch verarbeitet. Ob Räuchern oder Wursten, das Fleisch kann bis zum Endprodukt in der Hausschlachtanlage verarbeitet werden. (pd)

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