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REGION: Toggenburger Aussenhandel zieht stark an

Zum Ende des letzten Jahres konnten Toggenburger Firmen nochmal ordentlich zulegen: Die Exporte stiegen im Thur- und Neckertal bedeutend stärker als im ganzen Kanton St.Gallen
Ruben Schönenberger
Aus dem Toggenburg in die Welt: Im vierten Quartal 2017 exportierten Toggenburger Firmen mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. (Bild: Fotolia)

Aus dem Toggenburg in die Welt: Im vierten Quartal 2017 exportierten Toggenburger Firmen mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. (Bild: Fotolia)

Im letzten Quartal des vergangenen Jahres haben Toggenburger Firmen bedeutend mehr Waren ins Ausland exportiert als noch im vierten Quartal 2016. Insgesamt verliessen Waren im Wert von 123,3 Millionen Franken das Thur- und Neckertal. Im Vorjahresquartal waren es noch 95,2 Millionen Franken. Das entspricht einer Steigerung von 29,5 Prozent. Teuerungsbereinigt beträgt der Anstieg immer noch 23,5 Prozent.


Handelsbilanz steigt um 24 Prozent

Auch die Importe sind beträchtlich gestiegen. Waren im Wert von 96,6 Millionen Franken wurden im letzten Quartal 2017 eingeführt (Vorjahr: 73,8 Millionen Franken). Das entspricht einem Plus von 30,9 Prozent (teuerungsbereinigt: 25 Prozent). Die Handelsbilanz – der Unterschied zwischen Ex- und Importen – stieg damit auf 26,7 Millionen Franken. Ein Plus von rund 24 Prozent. Das Thur- und Neckertal weist demnach einen Handelsbilanzüberschuss auf. Das kann gemäss den Verantwortlichen der kantonalen Fachstelle für Statistik sowohl positive als auch negative Effekte haben. Hohe Exporte führten tendenziell zu einer erhöhten Produktion, die sich im Rückgang der Arbeitslosenzahlen bemerkbar machen könne. Es steige aber auch die Abhängigkeit gegenüber dem Ausland.


Kantonsweiter Schnitt ist deutlich tiefer

Insgesamt verliessen Waren im Wert von über 3 Milliarden Franken den Kanton St. Gallen. Das entspricht einer Steigerung um rund 9 Prozent (teuerungsbereinigt: rund 5 Prozent). Der Wert der Importe stieg auf rund 2,36 Milliarden Franken, ein Plus von fast 15 Prozent (teuerungsbereinigt: rund 10 Prozent).

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