REGION TOGGENBURG: Neuer Bauernvertreter im Vorstand

An der Delegiertenversammlung des Vereins Region Toggenburg blickte Präsident Alois Gunzenreiner auf ein intensives Jahr zurück. Zudem wurde der Vorstand neu gewählt.

Sabine Schmid
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Präsident Alois Gunzenreiner verabschiedet Roland Kugler und Karl Brändle aus dem Vorstand des Vereins Region Toggenburg (von links). (Bild: Sabine Schmid)

Präsident Alois Gunzenreiner verabschiedet Roland Kugler und Karl Brändle aus dem Vorstand des Vereins Region Toggenburg (von links). (Bild: Sabine Schmid)

Die Delegierten des Vereins Region Toggenburg treffen sich jeweils an einem anderen Ort, diesmal war es am Montagabend im Restaurant Rössli in Alt St. Johann. Auf der Traktandenliste stand nicht nur die Genehmigung des Jahresberichtes und der Jahresrechnung, sondern auch Wahlen. Die Amtszeit der Vorstandsmitglieder deckt sich nämlich mit der Legislatur der Gemeindebehörden. Roland Kugler, Vertreter des Toggenburger Bauernvereins, und Karl Brändle, Gemeindepräsident von Bütschwil-Ganterschwil, traten aus dem Vorstand zurück. Ebenso nicht mehr zur Wahl stand Geschäftsführer Daniel Blatter. Dies, weil zukünftig die strategische und die operative Verantwortung getrennt werden. Als neuer Vertreter der Landwirtschaft wurde Sepp Länzlinger, Präsident des Bauernvereins Toggenburg, gewählt. Bestätigt wurden Präsident Alois Gunzenreiner, Wattwil, sowie der Vorstand, bestehend aus Peter Brunner (Vertreter der Arbeitgebervereinigung), Toni Hässig, Oberhelfenschwil, Kilian Looser, Nesslau, und Max Nadig (Vertreter von Toggenburg Tourismus).

Bunter Strauss an Aufgaben, Projekten und Themen
Präsident Alois Gunzenreiner berichtete ausführlich über die Tätigkeit der Region Toggenburg im vergangenen Jahr. Die Organisation habe zahlreiche Projekte unterstützt und viele Papiere erarbeitet, sagte er. Dabei zeige sich immer wieder, dass das Toggenburg keine einheitliche Region ist und man sich auf den kleinsten gemeinsamen Nenner einigen müsse. Hingegen trete die Region oftmals geschlossen auf. «Wir können uns Uneinigkeit auch nicht leisten», ist Alois Gunzenreiner überzeugt. Bezüglich der wirtschaftlichen Situation blickt der Präsident zuversichtlich in die Zukunft. Unternehmen und die öffentliche Hand senden positive Signale, und der Rückstand im Wohnbau wird aufgeholt. «Diese Investitionen sind ein Beweis für einen positiven Zukunftsglauben.» Für die Entwicklung müsse man vorbereitet sein. Dies gehe aber nur, wenn man die richtigen Schlüsse ziehe.

In den Worten des Präsidenten wurde deutlich, dass es keinen Stillstand gibt. Dank eigenständiger Gruppen werden Themen wie das Regionalspital Wattwil, der Bildungsstandort Wattwil und das Klanghaus Toggenburg verfolgt. Weitergeführt wird auch das Raumkonzept, in dem die Leitlinien für den heutigen und künftigen Lebensraum aufgeführt sind und in dem konkrete Schlüsselprojekte und weitere Handlungsmöglichkeiten definiert sind.

Dass die Arbeit der Region Toggenburg Früchte trägt, zeigt sich beispielsweise bei der Entwicklung der Bevölkerungszahlen. Diese steigen langsam, aber stetig an. Ebenfalls verdeutlicht die Zahl der Vollzeitstellen eine positive Entwicklung.

Einen Kommentar von Redaktorin Sabine Schmid zum zehnjährigen Bestehen der Region Toggenburg finden Sie hier.