Region Ostschweiz startet in Dreien

Die Landjugendgruppen der Kantone St. Gallen, beider Appenzell und Graubünden arbeiten in Zukunft enger zusammen. Künftig wird die Schweizerische Landjugendvereinigung statt in zwanzig Kantonalvereinigungen in sechs Regionen unterteilt sein.

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Dreien. An der Versammlung im März 2009 stimmten die Delegierten der Schweizerischen Landjugendvereinigung der «Weiterverfolgung der Strukturänderung» zu. Während eines Jahres wurden ein Konzept und Checklisten erstellt sowie die Statuten angepasst. Um die geplanten Änderungen in der Praxis zu testen, erklärten sich die Landjugendgruppen der Kantone Luzern, Nidwalden, Obwalden und Zug – unter dem Namen Pilotregion Winkelried – spontan zur aktiven Mitarbeit bereit. Die hilfreichen Inputs aus der Region halfen der Arbeitsgruppe Strukturen, Probleme anzugehen und Lösungsvorschläge zu erarbeiten. Das Konzept gefiel den Delegierten, welche an der Versammlung im März 2010 definitiv der Strukturänderung zustimmten.

Aufgelöst und neu gegründet

Bis zur nächsten Delegiertenversammlung am 13. März in Worb sollen die bestehenden Kantonalvereinigungen aufgelöst und benachbarte Kantone in sechs regionalen Gruppierungen vereinigt werden. Geleitet werden diese Gruppierungen je von einem Regionalvorstand und einem Büro. Das Büro setzt sich zusammen aus maximal fünf Personen, welche wichtige Vorabklärungen für die Regionalsitzungen machen. Dadurch werden die Kommunikationswege verkürzt, die Zusammenarbeit und der Austausch unter den Präsidenten regional und überregional gefördert und Projekte miteinander realisiert. Die Pilotregion Winkelried konnte dank der in der Testphase gemachten Erfahrungen bereits im September 2010 die offizielle Gründung vornehmen. Ende November haben sich die Kantone Aargau, Thurgau, Schaffhausen und Zürich zur Region Nord zusammengeschlossen und kürzlich stand die Gründung der Region Ostschweiz auf dem Programm.

Letzte DV der St. Galler

Aus diesem Anlass lud die St. Gallische Landjugendvereinigung am 29. Januar zur Auflösungs- und Gründungsversammlung nach Dreien, Gemeinde Mosnang, ein.

Wie bei Delegiertenversammlungen der St. Galler Landjugendvereinigung Tradition, wurde vor der Versammlung eine Betriebsbesichtigung angeboten. Dieses Jahr trafen sich 40 Landjugendmitglieder am Samstagnachmittag beim Zweckverband Abfallverwertung Bazenheid. Mittels eines Referates und einer Führung durch die Anlage erfuhren sie, was mit unserem Abfall passiert und welch umfangreiche Dienstleistungen das ZAB für die Bevölkerung und die Gemeinden bereit stellt. Nach dem Nachtessen im Restaurant Post in Dreien begrüsste Andreas Gschwend, Präsident der St. Galler Landjugendvereinigung, zur 39. und letzten Delegiertenversammlung in dieser Form. Rund 100 Personen interessierten sich für den beachtenswerten Schritt in die Landjugend-Zukunft und sprachen sich für die neuen Statuten und den Zusammenschluss der Landjugendgruppen aus den Kantonen St. Gallen, Appenzell und Graubünden zur Region Ostschweiz aus. Marianne Zellweger aus Urnäsch wurde offiziell als Präsidentin der Region gewählt. Einsitz im Büro erhielten Manuela Gmünder, Appenzell, Daniel Lehner, Goldach, Simon Würth, Freidorf, und Daniela Zellweger, Urnäsch. Andreas Gschwend, Eichberg, und Regula Wick, Engelburg, wurden als Revisoren gewählt.

Aktiv in eine spannende Zukunft

Vom 22. bis 24. Juni 2012 wird die neu gegründete Region Ostschweiz in Oberriet den Schweizerischen Landjugendwettbewerb organisieren. Das OK stellte an der Delegiertenversammlung einen Antrag für ein zinsloses Darlehen als Startkapital. Dieser wurde gutgeheissen. Der nächste öffentliche Auftritt der Landjugend ist an der Tier&Technik vom 24. bis 27. Februar in St. Gallen. Alle sind herzlich eingeladen, den Messestand in der Halle 1 zu besuchen. Dort erfahren sie mehr über den weiterbildenden, aktiven und lebendigen Verein für Jugendliche zwischen 14 und 30 Jahren. (pd)

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