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REGION: Niagarafälle im Toggenburger Format

Toggenburger können es in Sachen Wasserfälle nicht mit den Amerikanern aufnehmen. Aber die «Toggenburger Falls» spenden in jedem Sommer Erfrischung, Erholung und laden zu angenehmem Wandern ein.
Patricia Wichser
Der Thurwasserfall wirkt bei jedem Wasserstand königlich.

Der Thurwasserfall wirkt bei jedem Wasserstand königlich.

Patricia Wichser

redaktion@toggenburgmedien.ch

Im Sommer bei 30 Grad lechzt man im Toggenburg nach jeder Abkühlung: Schattenplätzchen, Glace, kühles Getränk, kalter Lappen oder dem Nirwana der Abkühlung: der Badi. Nebst diesen Möglichkeiten gibt es unzählige kühle erfrischende Orte in der Naturlandschaft des Toggenburgs. Das «Toggenburger Tagblatt» stellt drei Wasserfälle vor: den Königlichen, den Karibischen und den Zauberhaften.

• Der Königliche. Der Thurwasserfall in Unterwasser kann als der königliche beschrieben werden, weil er nicht nur eine majestätische Länge von 23 Metern besitzt, sondern auch als der bekannteste gilt. Er zieht wohl am meisten Besucher an. Die Wegroute zum «Königlichen» ist von Unterwasser aus kurz, eben und gut gewartet. Auch wenn das Thurbett bei Unterwasser trocken ist: Die Thurwasserfälle tosen unbeeindruckt majestätisch weiter. Der grösste Teil läuft dann unterirdisch ab. Der obere Wasserfall misst 13 Meter und der untere 10 Meter. Das Einzugsgebiet umfasst 19,5 Quadratkilometer. Die Erschliessungswege, Galerien und Tunnels sind älter als vielfach geschätzt: Sie wurden 1927 von Ernst Waldburger aus Unterwasser erstellt.

• Der Karibische. Der Giessenwasserfall in Nesslau besticht durch seine weissen Kiesbänke und das türkisfarbene Wasser. Man fühlt sich karibisch. In Gedanken säuselt der Song einer Schnapswerbung von Kate Yanai «Come on over, have some fun dancin’ in the mornin’ sun». Die Kiesbänke sind nur bei sehr niedrigem Wasserstand sichtbar und leider auch kein geeigneter Picknickplatz, da das Wehr der SAK bei grösserem Niederschlag automatisch Wasser ablaufen lässt. Unser smaragdgrüner Karibik-Wasserfall heisst amtlich nüchtern «Giessenwasserfall III». Alternativen zum Grillieren und Picknicken liegen weiter thurabwärts nach der Überquerung des Ijentaler Bachs (Feuerstelle Rechenweid) oder auf dem Kapelle-Inseli, welche zum Johanneum Neu St. Johann gehört. Die Giessenwasserfälle erreicht man von Stein her kommend über den berühmten Thurweg oder von Nesslau her kommend bei der Garage Altherr vor der Laadbrücke links weg.

• Der Zauberhafte. Um an den zauberhaften Wasserfall im Wattwiler Steintal zu gelangen, muss man keinen «Bahnsteig 9 ?» suchen wie bei Harry Potter. Es reicht, wenn man an der Rickenstrasse (gegenüber Garage Schönenberger, neben der ehemaligen Bäckerei Eisenegger) dem gelben Wegweiser folgt. Der Wanderweg verläuft parallel zum Feldbach, das Ratzenloch hinauf. Danach folgt ein gelber Wegweiser rechts weg. Der Weg zum Wasserfall verläuft im Wald und ist angenehm auch bei heissen Temperaturen. Hinten angekommen, werden die Wanderer mit einer zauberhaften Felsarena und einem «freisprudelnden» Wasserfall belohnt. Das Gelände rund um «den Zauberhaften» ist eben und ideal zum Verweilen. Ein Naturschauspiel wie aus einer anderen Welt. Fazit: Das Toggenburg braucht keinen Zauberer, um zauberhaft zu sein.

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