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REGION: Ein Schritt über die sieben Berge

Seit 2012 ist Marjan Marku als Kaplan in der Seelsorgeeinheit Unteres Toggenburg tätig. Im Advent dieses Jahres zieht er an den Walensee.
Marjan Marku wechselt aus dem Toggenburg als Pfarrer an den Walensee. (Bild: PD)

Marjan Marku wechselt aus dem Toggenburg als Pfarrer an den Walensee. (Bild: PD)

Der Abschied aus dem Toggenburg fällt ihm nicht leicht, gleichzeitig freut sich Marjan Marku auf die neue, verantwortungsvolle Aufgabe als Pfarrer der Seelsorgeeinheit Walensee. Zur Seelsorgeeinheit Unteres Toggenburg gehören die Pfarreien Bütschwil, Ganterschwil, Libingen, Lütisburg, Mosnang und Mühlrüti. Marjan Marku war als Kaplan in der ganzen Region tätig, zudem war er im Pastoralteam Pfarreibeauftragter von Mosnang.

Nach einigen Jahren als Kaplan in einem Bistum ist es üblich, dass ein Priester eine Pfarrverantwortung übernimmt. «Gehöriges Herzklopfen und ein grosses Stück Vorfreude», so beschreibt Marjan Marku seine Gefühle in diesen Tagen. Neue Herausforderungen kommen auf ihn zu, eine andere Seelsorgeeinheit, neue Menschen. Unterdessen hat er am Walensee bereits einige Gespräche mit dem Pastoralteam und den Kirchenverwaltungen geführt. «Diese Begegnungen haben meine Vorfreude verstärkt», betont er. «Ich spürte den grossen Wunsch, miteinander den Glauben zu leben und gemeinsam Kirche zu sein.»

Abschied am Christkönigssonntag

Vor der Zeit des Neubeginns kommt die Zeit des Abschieds. An den letzten beiden Novembersonntagen hält Marjan Marku seine Abschiedspredigt. Am Christkönigssonntag, 26. November, 10.15 Uhr, feiern die Angehörigen der Seelsorgeeinheit Unteres Toggenburg in der Pfarrkirche St. Georg in Mosnang den Gottesdienst zum Abschied von Marjan Marku. Im Advent wird der Kaplan als neuer Pfarrer der Seelsorgeeinheit Walensee eingesetzt, vorausgesetzt er wird in der Pfarrwahl vom 9./10. September in die zur Seelsorgeeinheit gehörende Kirchgemeinden gewählt. Der 54-jährige Marjan Marku stammt aus dem kleinen Dorf Binçë im Kosovo. Nach dem Studium in Theologie und Philosophie wurde er zum Priester geweiht und begann seinen Dienst als Kaplan in Novosellë. Fünf Jahre später durfte er seinen Dienst in Wien für weitere fünf Jahre als Albanerseelsorger weiterführen. Von Wien wechselte Marjan Marku im Jahre 1999 in die Schweiz, um die Albanermission zu übernehmen. Nach elf Jahren als Albanerseelsorger in der Schweiz wurde er zurück in den Kosovo berufen, als Pfarrer in Velezhë (Kosovo) sowie als Verantwortlicher für Ökumene und Dialog und als Präsident in einer Berufsschule. Sein eigener Wunsch war es, wieder zurück in die Schweiz zu kommen, er fühlte sich wohl in der Kirche im Bistum St. Gallen und konnte sich gut vorstellen, in den ständigen Dienst es Bistums St. Gallen zu treten. Bischof Markus Büchel sowie der zuständige Bischof im Kosovo waren mit dem Wechsel einverstanden. Seit September 2012 ist Marjan Marku inkardiniert im Bistum St. Gallen und in der Seelsorgeeinheit Unteres Toggenburg tätig.

Mit dem Wechsel von Marku an den Walensee schliesst sich ein Kreis. Am 10. September wird der bisherige Pfarrer der Seelsorgeeinheit Walensee, Emil Hobi, im Oberen Toggenburg als Pfarrer eingesetzt. «Das Thurtal bleibt der Region Walensee also nichts schuldig», sagen beteiligte Kirchenverwaltungsräte schmunzelnd. (pd)

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