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REGION: Edelstahlrohre statt Kunststoffleitungen

Die Delegiertenversammlung des Abwasserverbands Bütschwil-Mosnang-Oberhelfenschwil wurde am Dienstag speditiv abgehandelt. Diesen Sommer stehen in der ARA Umbauarbeiten an.
An der Belüftung in den Biologiebecken der ARA müssen Reparaturen vorgenommen werden. (Bild: PD)

An der Belüftung in den Biologiebecken der ARA müssen Reparaturen vorgenommen werden. (Bild: PD)

Bereits zum 49. Mal hielten die Delegierten des Abwasserverbands Bütschwil-Mosnang-Oberhelfenschwil eine ordentliche Versammlung ab. Verwaltungsratspräsident Karl Brändle führte am Dienstagabend im Restaurant Frohe Aussicht in Oberhelfenschwil innert weniger als einer halben Stunde durchs Programm.

Umbauarbeiten für Sommer geplant

Anstehende Reparaturarbeiten waren an der Versammlung ein zentrales Thema. In der Abwasserreinigungsanlage Bütschwil (ARA) befinden sich zwei je rund 440 Kubikmeter fassende Biologiebecken. Bei Kontroll- und Servicearbeiten hatte man an den am Boden dieser Becken montierten Kunststoffleitungen diverse Lecks festgestellt. «Diese wurden im vergangenen Jahr provisorisch repariert», sagte Karl Brändle. «Doch dieses Jahr müssen die Systeme zur Luftverteilung aus dem Jahr 1999 ersetzt werden.» Neu werde man Edelstahlrohre verwenden. Die Evaluationen des neuen Systems laufen derzeit, die Umbauarbeiten sind für diesen Sommer geplant.

Dem Geschäftsbericht ist zu entnehmen, dass die ARA Bütschwil bei der jährlichen Vergleichsmessung sehr gut abgeschnitten hat. «Alle der zwölf gemessenen Parameter lagen im grünen Bereich», teilen die Verantwortlichen mit. Gemäss Kontrollbericht des Amts für Wasser und Energie (AWE) waren im Jahr 2017 die Anforderungen an die Abwasserqualität im Ablauf der ARA und an die Reinigungsleistung wiederum sehr gut eingehalten worden.

Ein Abschluss mit Minderausgaben

Gegenüber dem Budget 2017 schliesst die Betriebskostenabrechnung der ARA Bütschwil mit Minderausgaben von 34862 Franken ab. Bei den Verbrauchsmaterialien, beim baulichen Unterhalt und beim Unterhalt für Maschinen und Geräte sind die Kosten um rund 30000 Franken tiefer ausgefallen als vorgesehen.

Das Budget fürs Jahr 2018 geht von Gesamtkosten in der Höhe von rund 398800 Franken aus. Im Konto «Baulicher Unterhalt» sind für den Ersatz der Lüftungsverteilung 50000 Franken vorgesehen, wie dem Jahresbericht zu entnehmen ist. Die Delegierten genehmigten sowohl das Budget 2017 als auch den Voranschlag 2018 ohne Gegenstimmen.

Auch auf die Pumpstation in Dietfurt wurde eingegangen. In Zusammenhang mit dem Bau der Bütschwiler Umfahrungsstrasse musste sie neu erstellt werden (Das «Toggenburger Tagblatt» berichtete). Ende Juni 2017 schliesslich konnte die neue Station Rittberg in Betrieb genommen werden. Deren Kosten werden gemäss Geschäftsbericht vollumfänglich vom Kanton getragen. Die Betriebsrechnung der Pumpstation Rittberg schliesst mit einem Gesamtaufwand von 18988 Franken ab. Budgetiert gewesen waren 19100 Franken. Im Voranschlag für das Jahr 2018 wird von Betriebskosten in der Höhe von insgesamt 20300 Franken ausgegangen. Im Geschäftsbericht heisst es: «Geringe Mehrkosten ergeben sich bei der Telefonie als Folge des Glasfaseranschlusses.»

Anina Rütsche

anina.ruetsche@toggenburgmedien.ch

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