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Regierungsrat stellt sich hinter Strategie der Post

Kantonsrat Die flächendeckende Grundversorgung mit Postdienstleistungen sei dem Regierungsrat sehr wichtig, heisst es in der Antwort auf die Interpellation von Mirco Gerig. Der Regierungsrat wolle schlechtere Dienstleistungen nicht hinnehmen. Das gelte besonders in Randregionen.

Die Post stehe aber im Wettbewerb. Der Regierungsrat sei überzeugt, dass die Post die Leistungen nicht ab-, sondern bedarfsgerecht umbauen wolle. Deshalb müsse die Post von Zeit zu Zeit das Poststellennetz überprüfen. Die Schliessung von Poststellen sei nicht unbedingt ein Abbau der Grundversorgung, heisst es. Die Post habe einen Schritt in die richtige Richtung gemacht, als sie ankündigte, das Angebot in Postagenturen durch die Möglichkeit zur Ausgabe von Massensendungen auszuweiten, schreibt der Regierungsrat. Gut findet er auch, dass die Bareinzahlungen an Orten ermöglicht werden, die nur eine Agentur­lösung haben. Mit einer Spitze an die Interpellanten verweist der Regierungsrat auf Antworten auf ähnliche Fragen in einem Vorstoss vom Januar. Deshalb würden nur die Grundzüge der Haltung der Exekutive dargelegt.

Schwächung der Landregionen befürchtet

Im Februar hatte der Wildhauser SVP-Kantonsrat Mirco Gerig diverse Fragen im Zusammenhang mit der geplanten Schliessung von Poststellen gestellt. Er hatte sich erkundigt, wie der Regierungsrat reagieren wolle. Zudem hatte er auf die Schwächung der Randregionen und die Interessen der älteren Einwohner hingewiesen. In der Begründung der Interpellation schreibt er, dass im Kanton viele Poststellen geschlossen wurden. Die Obertoggenburger müssten nach Herisau, Kirchberg oder Buchs fahren, wenn sie die Post aufsuchen wollten. Das sei der Fall, wenn Kirchberg als einzige Poststelle im Tal erhalten bleibe. Alle Toggenburger Kantonsräte hatten die Interpellation unterzeichnet. (mkn)

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