Regierungsrat hält an Sanierung fest

Der Ausserrhoder Regierungsrat signalisiert den Petitionären gegen die Sanierung der Ortsdurchfahrt Hundwil Gesprächsbereitschaft. Bis 2014 soll aber ein bewilligtes Projekt vorliegen.

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HUNDWIL. Der Ausserrhoder Regierungsrat hält am Projekt zur Sanierung und Umgestaltung der Ortsdurchfahrt Hundwil fest. Dies schreibt er in seiner Antwort auf die Petition «Ortsdurchfahrt Hundwil», die eine Sistierung und einen Neustart der Planungen gefordert hatte. Eine Aufhebung des Projekts sei der falsche Weg, heisst es in der Medienmitteilung. Denn die Strecke Winkeln–Herisau– Hundwil–Appenzell wird voraussichtlich 2014 ins Nationalstrassennetz aufgenommen.

Baureifes Projekt übergeben

Ein bewilligtes, baureifes Projekt habe dann gute Chancen, durch den Bund ausgeführt zu werden. Liegt bis zur Übernahme hingegen noch kein Projekt vor, würden die Planungen von neuem beginnen.

Anpassungen möglich

Die Petition mit 600 Unterschriften hatte ausserdem eine Tempobeschränkung gefordert. Auch diesem Anliegen erteilt der Regierungsrat eine Absage und beruft sich dabei auf die eidgenössische Tempo-30-Initiative, die 2001 in Hundwil mit über 90 Prozent Nein-Stimmen abgelehnt worden war. In Bezug auf die Neugestaltung des Areals rund um die Kirche zeigt sich der Regierungsrat gesprächsbereit.

Die Sanierung der Ortsdurchfahrt ist seit Jahren ein Dauerthema. Das vorliegende Projekt war 2008 auf Wunsch der Gemeinde aufgegleist worden. (jw)