Regierungskandidat Näf: «Jetzt ist der ideale Zeitpunkt für mich»

HEIDEN. Norbert Näf bringt sich als zweiter Kandidat in das Rennen um den freiwerdenden Sitz in der Ausserrhoder Regierung. Der 47-Jährige möchte an den Gesamterneuerungswahlen im 2015 erstmals in der Geschichte Ausserrhodens einen Sitz für die CVP erkämpfen.

Bruno Eisenhut
Drucken
Ein Bild zur Biedermeierszene in Heiden ziert das Büro von Gemeindepräsident Norbert Näf. (Bild: bei)

Ein Bild zur Biedermeierszene in Heiden ziert das Büro von Gemeindepräsident Norbert Näf. (Bild: bei)

HEIDEN. Norbert Näf bringt sich als zweiter Kandidat in das Rennen um den freiwerdenden Sitz in der Ausserrhoder Regierung. Der 47-Jährige möchte an den Gesamterneuerungswahlen im 2015 erstmals in der Geschichte Ausserrhodens einen Sitz für die CVP erkämpfen. Norbert Näf ist geschieden und Vater dreier Kinder im Teenageralter. Seit seinem 17. Altersjahr interessiert sich der gebürtige Thurgauer für die Politik. Damals setzte er sich aktiv für die Einführung des Stimmrechtsalters 18 ein. Als 24-Jähriger kandidierte Näf im Kanton St. Gallen auf der Liste der jungen CVP als Nationalrat. Seit 2005 ist Norbert Näf Gemeindepräsident von Heiden, 2007 nahm er für Heiden zudem im Kantonsrat Einsitz.

Loyalität gegenüber Heiden

Dass Norbert Näf zur Bekanntgabe der Kandidatur gleichzeitig den Rücktritt als Gemeindepräsident bekannt gibt, bezeichnet er selber als Loyalität gegenüber der Heidler Bevölkerung. «Die Parteien und Verbände sollen frühzeitig mit der Suche nach einer Nachfolge beginnen können», so Näf. Und: «Für mich ist jetzt der ideale Zeitpunkt für die Kandidatur, mir ist es ernst.»

CVPler mit liberaler Ansicht

Norbert Näf ist gelernter Kaufmann, Rechtsagent und Grundbuchverwalter. Er bezeichnet sich als naturliebender Mensch («Ich bin fünf- bis sechsmal pro Woche in der Natur, meisten frühmorgens»). Die CVP sei als Mittepartei das ausgleichende Element in der politischen Landschaft, so Norbert Näf. Zudem habe ihn seine politische Tätigkeit im Appenzellerland zu einer liberalisierten Ansicht kommen lassen. So sagt er: «Die Aufgaben des Staates liegen darin, ideale Rahmenbedingungen für die Wirtschaft zu schaffen und für sozial Schwache einzustehen.»

Aktuelle Nachrichten