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Regierung wehrt sich gegen Vorwürfe

Gestern gab die Ausserrhoder Regierung bekannt, dass sie prüfen, ob sich der Standort Herisau anstelle von Walzenhausen für ein Asylzentrum eigenen würde. Daraufhin hagelte es Kritik aus Herisau: Man sei zu spät in die Entscheidung einbezogen worden. Landammann Paul Signer zeigt sich irritiert über die Vorwürfe und verteidigt das Vorgehen.
Alessia Pagani
Landammann Paul Signer. (Bild: PD)

Landammann Paul Signer. (Bild: PD)

Die Ausserrhoder Regierung verteidigt ihr Vorgehen in Bezug auf eine mögliche Umnutzung des Wohn- und Pflegezentrums (WPZ) Krombach in ein Asylzentrum. «Wir sind sehr überrascht über die Reaktionen seitens der Gemeinde», sagt Landammann Paul Signer. Man habe zwar mit Kritik gerechnet und man wisse, dass dieses Thema immer Emotionen und Widerstand hervorrufe. «Aber es geht in einem ersten Schritt lediglich um eine Prüfung. So haben wir das auch kommuniziert», so Signer.

Dass seitens des Gemeinderates der Vorwurf besteht, zu spät in die Entscheidung einbezogen worden zu sein, irritiert Signer: «Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder man prüft im stillen Kämmerlein und kommuniziert die Entscheidung erst danach. Oder aber man informiert bereits bei der Prüfung. Wir haben uns bewusst für letzteres entschieden, auch um möglichen Gerüchten zuvorzukommen.»

Der Entscheid, das WPZ als möglichen Standort für ein Asylzentrum zu prüfen, sei am Dienstag gefällt worden. Ins Auge gefasst hatte man das Gebäude vor einigen Wochen. Da zum jetzigen Zeitpunkt noch nichts entschieden sei, könnten Direktbetroffene ihre Meinung jetzt kundtun. «Die Regierung ist nach wie vor der Überzeugung, dass eine Vorinformation über die Prüfung der richtige Weg ist», so Signer. Der Ausserrhoder Landammann betont mehrfach: «Wir halten wenn möglich am Standort Walzenhausen fest und sind zuversichtlich, dass der Entscheid des Obergerichtes positiv ausfällt.»

Die Regierung sei nach wie vor der Überzeugung, dass der «Sonneblick» die beste Lösung ist. «Wir wollen uns aber nicht dem Vorwurf aussetzten, dass wir keine Alternativen geprüft haben.» Als Alternative kämen laut Signer nur Gebäude in Frage, die dem Kanton gehörten und für welche keine Miete gezahlt werden müsse. «Hier haben wir nicht allzu viele Möglichkeiten.» Den Vorwurf, die Regierung habe den SVAR quasi genötigt, aus dem Gebäude auszuziehen, kann Paul Signer hingegen nicht ganz entkräften: «Dass die Aussagen einzelner Mitglieder des Regierungsrates so aufgefasst worden sind, ist denkbar. Der Regierungsrat als ganzes Gremium hat allerdings nie Druck ausgeübt.»

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