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Kein Windpark in Oberegg: Regierung stützt Ex-Regierungsrat

Die Innerrhoder Standeskommission versenkt das Windkraftprojekt in Oberegg. Der Landschaftsschutz wird höher gewichtet. Ein Kommentar.
Roger Fuchs
Roger Fuchs

Roger Fuchs

Die Gleichung wäre simpel: Je mehr erneuerbare Energien in der Schweiz verfügbar sind, desto weniger ist das Land auf den Import fossiler Energien angewiesen. So einfach das klingt, so kompliziert ist die Umsetzung. Nicht zuletzt braucht es die Bereitschaft in der Bevölkerung, wo nötig Abstriche in Kauf zu nehmen. Windenergie braucht Windturbinen, genauso wie es für Wasserkraft Wasserkraftwerke und für die Solarenergie Photovoltaikanlagen braucht. Solange hier kein Umdenken stattfindet, ist jede Diskussion vergebens. Denn es wird auch bei jedem anderen Standort Anwohner und somit Gegner von Windturbinen geben.

Im vorliegenden Fall lässt eine Personalie aufhorchen: Präsident der IG Pro Landschaft AR/AI, die das Projekt bekämpft hat, ist der Ex-Regierungsrat Melchior Looser. Mit dem Entscheid der Standeskommission wird der Interessensgemeinschaft um Looser gestützt. Auch wenn die Argumentation sachlich daherkommt - eine solche Ausgangslage bietet in Innerrhoden genug Raum, um Mauscheleien im Hintergrund nicht auszuschliessen. Denn was will man mehr als eine Machbarkeitsstudie, die einem Standort ein beachtliches Energiepotenzial zuspricht, um ein Windprojekt zu verfolgen,? Eine bessere Ausgangslage gibt es nicht, so man die Energiewende ernst nimmt.

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