Rechtssicherheit für bfu-Berater

Gestern machte Stefan Meile, Chef-Sicherheitsdelegierter der Region Ostschweiz und Fürstentum Lichtensteig der Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu), mit seiner Weiterbildungskurs-Tour durch die Regionen in Ebnat-Kappel halt.

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Bild: Urs M. Hemm

Bild: Urs M. Hemm

Gestern machte Stefan Meile, Chef-Sicherheitsdelegierter der Region Ostschweiz und Fürstentum Lichtensteig der Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu), mit seiner Weiterbildungskurs-Tour durch die Regionen in Ebnat-Kappel halt. 14 Delegierte aus dem Toggenburg und angrenzenden Gemeinden nahmen an dieser Tagung zum Thema «Rechtssicher, statt recht sicher» im Restaurant Löwen in Ebnat-Kappel teil. «Ziel des Kurses ist, den Sicherheitsdelegierten in den Gemeinden, Leitlinien zu vermitteln, die sie vor rechtlichen Ansprüchen im Streitfall schützen können», erläuterte Stefan Meile. Anhand von diversen Fallbeispielen, die zuerst in Gruppen erörtert wurden, deckte die nachfolgende Besprechung allfällige Stolpersteine auf, die es zu vermeiden gelte. «In der heutigen Zeit, in der immer häufiger Probleme vor Gericht gelöst werden, sind für den bfu-Sicherheitsdelegierten Fotos vom Tag der Begehung des Objekts und und eine schriftliche Dokumentation der Empfehlungen die besten Mittel um sich abzusichern.» Zudem sollte sich der bfu-Delegierte immer zuerst auf die staatlichen Sicherheitsvorschriften, dann auf Normen und die Empfehlungen des bfu und erst zuletzt auf die eigene Risikoabschätzung in seiner Beurteilung abstützen. «Sie, als Mitarbeiter der Gemeinde, müssen sich auch immer darüber im Klaren sein, ob sie als Vertreter der Gemeinde mit Weisungsbefugnis oder als bfu-Sicherheitsdelegierter, der Empfehlungen abgibt eine Situation beurteilen müssen», rief Stefan Meile den Kursteilnehmern in Erinnerung. (uh)

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