Rechnung 2009 und Budget 2010 abgesegnet

35 Stimmberechtigte – oder 18,5 Prozent des Stimmvolks – nahm am Freitag an der Bürgerversammlung von Krinau teil. Diskussionen gab es keine, ein Antrag, den Skilift mit 100 000 Franken zu unterstützen, wurde zu spät gestellt.

Sabine Schmid
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Krinau. Nach der Vorgemeinde vom Montag verzichtete die Gemeindepräsidentin Madlen Früh darauf, die Rechnung 2009 detailliert vorzustellen. Die Politische Gemeinde schloss mit einem Aufwandüberschuss von 13 700 Franken ab. Dabei wurde die Gemeinde mit einem Beitrag von über einer Million Franken aus dem Finanzausgleich unterstützt.

Weniger Steuereinnahmen

Es gab nur wenige Änderungen zum Budget.

Die Schulgemeinde Wattwil-Krinau beispielsweise hat weniger Geld gebraucht, dafür verschlang der Winterdienst mehr Geld. Die Steuereinnahmen bei den Einkommens- und Vermögenssteuern blieben um rund 15 Prozent unter dem Budget. Es gab jedoch Mehreinnahmen bei den Grundstückgewinnsteuern und bei den Quellensteuern. Ohne Wortmeldungen segneten die Krinauer die Rechnung ab. Auch zum Budget, das sich in etwa im selben Rahmen bewegt, war die Diskussion nicht gewünscht. Sämtliche Kosten des Projekts der Gemeindevereinigung werden über Krinau abgerechnet.

Die Kosten werden aber vollumfänglich zurück bezahlt.

Geld für Skilift

In der Umfrage stellte ein Bürger den Antrag, dass dem Verkehrsverein 100 000 Franken aus dem Fonds Breitenmoser für den Skilift zur Verfügung gestellt werden soll. Dies, um das Betriebsdefizit auszugleichen. Die Begeisterung für den Skilift sei gross, argumentierte der Antragssteller und es wäre schade, wenn der Skilift seinen Betrieb einstellen müsste.

Madlen Früh nahm den Antrag entgegen, hielt aber fest, dass dieser Antrag hätte traktandiert sein müssen. Das Budget wurde aber zuvor ohne diesen Betrag abgesegnet. Aus diesem Grund wird an der nächsten Bürgerversammlung darüber abgestimmt.

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