Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

«Reaktionen fielen positiv aus»

Der Urnäscher Gemeinderat Niklaus Hörler will die Idee des Klanghauses im Chräg nach ersten Reaktionen weiterverfolgen. Schon oft seien aus spontanen Ideen gute Projekte entstanden.
Roger Fuchs
Niklaus Hörler Schlägt den Chräg bei Urnäsch als Klanghaus-Standort vor. (Bild: pd)

Niklaus Hörler Schlägt den Chräg bei Urnäsch als Klanghaus-Standort vor. (Bild: pd)

Niklaus Hörler, was für Reaktionen haben Sie auf Ihre spontane Idee erhalten, das Klanghaus am Standort des ehemaligen Altersheims Chräg in Urnäsch zu verwirklichen.

Niklaus Hörler: Ich habe sehr viele Rückmeldungen bekommen. Mit Ausnahme von einer Reaktion fielen alle positiv aus. Viele teilen meine Meinung, dass es in Appenzell Ausserrhoden keinen schöneren und geeigneteren Standort für das Klanghaus gäbe als der Chräg. In den Reaktionen unterstrichen wurde auch die Verbindung von Urnäsch zu Traditionen und Brauchtum.

Das tönt, als ob das Appenzeller Klanghaus schneller kommt als gedacht.

Hörler: Ich denke, wir müssen realistisch bleiben. Von heute auf morgen geht solches nicht. Das Toggenburg hat in den letzten Jahren auch viel Geld und Zeit investiert. Letztlich aber steht nun der ablehnende Entscheid des St. Galler Kantonsrates im Raum. Der Standort Chräg als Alternative war in der Folge eine spontane Idee von mir. Aber schon vielfach sind aus spontanen Ideen gute Projekte entstanden.

Wie verfolgen Sie Ihre Idee denn jetzt weiter?

Hörler: Für die künftige Verwendung der Liegenschaft Chräg ist in Urnäsch eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen worden, welche ich präsidiere. Wir befinden uns zur Zeit in der Sammelphase. Das heisst, wir sammeln Ideen, die wir prüfen wollen. Die Idee des Klanghauses kommt neu dazu. Gesamthaft haben wir eine knappe Handvoll Ideen.

Gibt es bereits einen Zeitplan, bis wann die Ideen priorisiert werden sollen?

Hörler: Nein, gibt es nicht. Bis Ende Juli ist der Chräg auch noch vermietet. Dann braucht es eine neue Lösung, ansonsten wird das Gebäude zuerst einmal leer stehen.

Knacknuss für ein appenzellisches Klanghaus dürfte auch die Finanzierung werden. Haben Sie sich dazu weitere Gedanken gemacht?

Hörler: Hier kann ich einfach nochmals daran erinnern, dass im Toggenburg die Gesamtkosten mit 24 Millionen Franken berechnet wurden. Eventuell wäre bei uns auch ein kleineres Projekt umsetzbar. Von wem und wie ein solches aber im Detail finanziert werden soll, habe ich mir im Moment noch nicht überlegt.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.